Heute wird geknipst…

…und nicht fotografiert. WEIL, es eben eine kleine Knipse war. Ich hab immer mal so eine kleine Knipse und heute eben mal eine von Samsung. Vor kurzem habe ich mir für “immer mal drauf halten” so eine kleine Kompakte von Samsung zugelegt. Diese WB351F ist schön handlich, bringt einen optischen 21fachen Zoom mit. Das sind dann bis ca. 480mm auf Kleinbild umgedacht. Außerdem lassen sich Bilder drahtlos übertragen, per WiFi und kleiner Apps sogar direkt in entsprechende Netzwerke oder als Mailanhang. Dazu kann man den Touchscreen nutzen, ebenso, um diverse andere Einstellung zu betätigen.

Die allgemeine Bedienung ist bei diesen Kompakten ja fast immer gleich. Per Drehschalter de Programme aussuchen, ein paar Unterprogramme, massig Filter usw. Nett ist hier noch, dass man Filter für Video hat. Also spielen, spielen, spielen.

Manko – die beigelegte Bedienanleitung kann man getrost vergessen. Die holt man sich lieber aus dem Netz. Denn die ist dort ausführlicher. Sonst lag immer noch eine CD bei mit Anleitung und Treibern plus Software. Hier leider gar nichts. Egal, schaff es ja auch so.

Wichtiger war mir dann, wie ist es in der Praxisanwendung.

Mit der Automatik spielend leicht. Mit diversen Motivprogrammen ebenfalls. Etwas komplizierter das Umschalten in den Programmen selbst. Ein wenig Üben und dann klappt es ebenfalls. Sehr gut finde ich, dass man auf dem Touchscreen einen Punkt mit dem Finger markiert und darauf stellt es sich dann scharf. Wer also nicht nur ins Panorama schießt, der wird es gern nutzen. Hintergrundunschärfen bekommt man auch ganz gut hin. Somit lassen sich Makros ganz gut freistellen.

Die Bilder selbst kann man auch ansehen. Ist zwar nicht vergleichbar mit anspruchsvoller Technik, aber für unterwegs, für Schnappschüsse, für Facebook und Co. allemal. Wen ich allerdings schlechte Lichtverhältnisse habe und de Zoom richtig stresse, dann merkt man schon die Grenzen. Da pixelt es dann schon ordentlich. Werde bei Gelegenheit aber probieren, wie dann Schwarz-Weiß wird. Da sollte es sich nicht so auswirken.

Und jetzt noch ein paar Testbilder:

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Was dem Einen sein Leid…

…ist dem Anderen sein…Foto. Oder so ähnlich. Nein, jetzt kommt kein Blog zum Thema festgehaltener Schadenfreude. Fotos und vor allem Videos von Situationen, wo vermutlich nur die Zuschauer lachen, die gibt es doch schon millionenfach im Netz. Das funktioniert auch, weil es ja zig “Interessenten” für derartiges gibt. Die Geschmäcker sind zum Glück verschieden! Zwinkerndes Smiley

Bei mir geht es um etwas anderes – am Bodensee und auch an vielen anderen Gewässern gibt es einen ewigen K(R)ampf zwischen Fischern und Naturschützern. Ursache – es gibt noch andere bitterböse Wesen, die den Fisch haben wollen. KORMORANE! Da kommen dann von der einen Seite Statistiken, wie viel Tonnen Fisch ein solcher Vogel pro Mahlzeit verschlingt. Hochgerechnet auf die Weltpopulation der Kormorane ergibt sich, dass in spätestens 14 Tagen die Weltmeere leer sind. Statistiken machen ja alles möglich.

Die andere Seite hält entsprechend dagegen. Einigung nur per Gesetz, weil irgendwer muss ja mal dazwischen gehen. Dann geht es ungesetzlich weiter – Fallen werden gestellt Tote Vögel zur Abschreckung an Pfähle genagelt. Und und und…Auch nicht die Lösung. Dabei ist es doch eine so einfache Entwicklung. Überall in der Natur gibt es das. Wo viel Futter, dort viele Fresser. Wenn also der Fischer viele Fische aussetzt, muss er damit leben, dass er viele Fresser an den gedeckten Tisch holt. Ist nix mehr da, verschwinden sie auch wieder. Das ist eben NATUR. Auch denke ich, dass die Kormorane erst einmal langsamere, evtl. kränkelnde, leichte Beute holen. Ein wenig bequem sind sie doch auch. Ich kenne riesige Fischteiche, nicht einmal sehr tief, mit vielen Tausenden – und dort ist nicht ein einziger Kormoran zu sehen. Ab und an lassen sich mal Reiher oder ein paar Fischadler zur Mahlzeit sehen. Aber das war es dort schon. Muss doch auch eine Ursache haben.

Egal, ich bin kein Fischer, habe auch seit zig Jahren nicht mehr geangelt. Ich schau mir Fische in der Natur an und esse gern auch mal einen gebratenen. Auch habe ich mehrere “Fischgefängnisse” – Aquarien – in meiner Praxis. Irgendwie beruhigend zuzusehen, wie sie da so…

Und draußen nehme ich mir den Fotoapparat, stapfe durch den Matsch am Bodenseeufer – keine Ahnung woher der stammte – und machte den Versuch in die Nähe einer Kormorankolonie zu kommen. Telezoom macht es möglich, nicht stören, aber ein paar Schnappschüsse bekommen. Auf der einen Seite waren sie neugierig, nicht ängstlich, auf der anderen wahrten sie entsprechende Distanz. Zu Hause merkte ich dann leider erst, dass ich teilweise eine falsche Einstellung genutzt habe – schön verwackelt Smiley mit geöffnetem Mund Bin eben zu faul ein Stativ mitzuschleppen und mache es aus der freien Hand. Und wenn dass Zoom nun mal zu lang ist, dann verwackelt alles im Bild. Strafe muss sein! Smiley mit geöffnetem Mund

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Husch, husch, husch, die Eisenbahn…

Letztens bin ich mal wieder auf Tour gegangen, Foto umgehängt und raus. Dabei habe ich dann auch ein paar Brückenfotos geschossen. Ein paar Tage später stand dann ein Artikel in der Zeitung zum Thema Südbahn. Diese Südbahn soll eine elektrifizierte Strecke werden, zur Entlastung und so weiter. Vorab wurde auch der normale Bürger eingeladen – macht man am besten an einem Wochentag und zwar vormittags, damit sie zahlreich erscheinen Zwinkerndes Smiley – um seine Meinung, Wünsche und Bedenken zu äußern. Da kam dann auch einiges mehr an Informationen herüber, was doch recht interessant erscheint.

Der NABU (Naturschutzbund) – Strommasten gefährlich für große Vögel, die Stromschläge bekommen können. Die Umsiedlung der Schlingnattern (kenne ich nicht). Also wichtig. Fledermäuse spielten dieses Mal keine Rolle, da diese die Strommasten erkennen können und nicht dagegen knallen werden.

Dann sind da ein paar (oder ein paar mehr!) Hektar Fläche zu roden, damit dort Material zu lagern ist. das merkt man dann schon.

Auch interessant, das “Belange der Natur und des Tierschutzes” öffentlich besprochen werden. “Mögliche Auswirkungen des Vorhabens auf die Anwohner” aber nicht-öffentlich! Na toll! Es werden nur ein paar mehr Züge durch die Wohngebiete rattern – ach ja, die sollen ja leiser sein Zwinkerndes Smiley Die Schranken bleiben öfter zu – Stau haben wir noch nicht genug Smiley mit geöffnetem Mund 

Alles nette Dinge. Ich freue mich schon darauf. Bei mir fährt die Bahn auch nur ca. 150m am Fenster vorbei. Und bei Hausbesuchen kann ich sogar bei einigen Patienten das Wackeln der Gläser im Schrank genießen. Die freuen sich sicher auch.

Aber zurück zum Thema Foto – als ich unterwegs war, war da auch eine Eisenbahnbrücke. Baujahr 1889! Durchschnittliche Nutzdauer liegt – habe ich so gelesen – bei 100 Jahren. Die hat sie bereits gut überschritten und soll mit o.g. Bauvorhaben ersetzt werden. Dafür müsste sie entweder abgerissen werden und Neubau oder verlegen der Gleise und Neubau. Alles benötigt viel Fläche und die ist bisher landwirtschaftlich genutzt oder geschützt. Wird also auch wieder interessant.

PS: Irgendwie genieße ich gerade den Streik bei der Bahn – keine Güterzüge, nur ganz wenige Züge der regionalen Bahn. RUHE!Vor Lachen auf dem Boden wälzen

Und jetzt noch ein paar Bilder der Brücke…rein technisch Zwinkerndes Smiley

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Gast aus fernen Ländern

Man er lebt ja so einiges, wenn man unterwegs ist. Heute war ich am Bodenseeufer unterwegs und schaue ein wenig den Fischen zu. Plötzlich sehe ich eine Schildkröte im Wasser! Ich seh sie. Sie sieht mich. Wir schauen uns an. Ich staune. Sie taucht ab…

Erwischt habe ich sie trotzdem noch – mit ein paar Fotos. Seltsam, denn im Bodensee gibt es eigentlich keine Schildkröten. Schon gar nicht diese hier. Mit einer Sumpfschildkröte könnte man ja zur Not noch rechnen – hätte sich etwas verlaufen. Aber diese hier scheint eine Rotwangenschmuckschildkröte zu sein und die stammt eigentlich aus dem Bereich mittlere bis südliche USA. Da aber des öfteren Schildkröten ausgesetzt wurden, haben sich auch diese Art hier niedergelassen. Weil sie aber auf die natürliche Fauna Einfluss hat, wird sie sowohl in der EU- als auch Bundesartenschutzverordnung erfasst. Aber das wusste dieses Exemplar wohl nicht und paddelt nun weiter im Bodensee herum. Wie die wohl den Winter übersteht?

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Ostalgie – Nostalgie – Gestern – Heute – und so weiter

Als ich heute die Zeitung aufschlug und Revue passieren lassen konnte, was gestern so in der kleinen Welt der Politik(er) abging, wie sie da Luftballons (mit warmer Luft) aufstiegen ließen in Gedenken an… Ja, da war ich doch am Überlegen, was mir dieser Tag bedeutet. Seltsam, für mich ein freier Tag, an dem ich … frei habe Smiley mit geöffnetem Mund Ich mag dieses politische Getue eben nicht. Mir ist der Realismus näher.

So war ich Gestern auch auf den Spuren eines ehemaligen DDR-Produktes unterwegs. Auch so viele Jahre nach dem Ende dieser Ära gibt es noch Teile davon unter uns. Und jedes Jahr von neuem huldigen wir diesen Zwinkerndes Smiley Also ich war beim Simson-Cup. Auch Jahre nach dem Einstellen der Produktion dieses Mopedtyps jagen diese Maschinen hier durch die (westliche) Gegend. Einfach fast unverwüstlich, kult, gute Technik, einfache Bauart, praktisch, eigentlich bezahlbar.

Ein kleines Dorf mit ein paar wenig über 100 Einwohner macht sich jedes Jahr die Mühe eine Rundrennstrecke zu schaffen und vieles drum herum zu organisieren – sogar schönes Wetter! – und dann eine immer größere Menge an Zuschauern zu begeistern. Gestern kam der am weitesten angereiste Gast sogar aus Großbritannien. Na das ist doch was!IMGP5110

Die Rennen finden in verschiedenen Klassen – umgebaute Maschinen, Standartausstattung, Kinder bis Senioren und natürlich einige Extras – statt. Jedes Jahr gibt es etwas neues. Schon im letzten Jahr war eine Jawa-Seitenwagenrennmaschine aus Tschechien dabei – früher wurden damit auch schon große Rennen absolviert. Weil es wohl zu viele schwere Unfälle gab, wurde diese Klasse aber abgeschafft. Ein ehemaliger Fahrer bringt sie aber immer wieder hierher und dreht stolz ein paar Runden. IMGP5263

Ansonsten gab es noch 2 aktuelle Klassen mit Seitenwagen, z.T. auf Basis Motorroller Schwalbe. Einmal die kleinere – luftgekühlte – und die Große mit Wasserkühlung. Die Besucher in den Kurven dürfte es gefreut haben einen Platz in der vordersten Reihe gefunden zu haben … Dreckschleudern inklusive Smiley mit geöffnetem MundIMGP5579IMGP5236IMGP5218IMGP5300

Dann waren da ja noch die fast unverbauten und die frisierten Maschinen – S51, Schwalbe, Habicht. Bei vielen sah man die liebevolle Hand der Besitzer an. Andere waren reine Spaßmaschinen, die man sicher schon ordentlich ran genommen hatte.

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Und dann kamen sie…die Rasentraktoren! Zum ersten Mal dabei und ihre Fahrer voller Stolz und… die hatten es drauf! Mit Vollgas auf die Strecke. Bis auf einen – glimpflich verlaufenen – Überschlag ging alles gut ab.

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