Bob der Baumeister

…oder wie soll ich das Foto heute benennen?! Irgendwie musste ich es schießen, denn den Anblick hatte ich die ganze Zeit vor Augen. Auf Grund des Feiertages stand der Kran auch schön still für mich. Gereizt hat mich der Kontrast – heller Himmel, Wolken und das Metallding dazu.

IMGP8174

Zeit

Manchmal hat man wenig Zeit für… anderes. Also muss man sich einfach aufs Wesentliche beschränken 😉 Die Woche war wieder ordentlich mit Arbeit vollgestopft, also sollte man sich das Pfingstwochenende entsprechend gut erholen. Außerdem stand heute sogar in der Zeitung, dass sich in diesem Bundesland die Leute am wenigsten Zeit fürs Ausspannen nehmen. Ob das so stimmt? Ich weiß es nicht. Habe heute unterwegs einen Berufsurlauber getroffen. Hat es geschafft eine Frühberentung aus dem öffentlichen Dienst heraus zu erhalten. Und ist schon seit einigen Jahren “vollberuflich” mit Erholung beschäftigt. Ich äußere mich lieber nicht über die Rechtmäßigkeit dieses Zustandes, da ich den Hintergrund recht genau kenne. Ich genieße es lieber, dass ich neben der ausfüllenden Arbeit meine freie Zeit verdient habe.

Und in dieser freien Zeit schaue ich mich dann ganz gern in der Natur um und finde dabei doch ab und an nette Motive für ein Foto…

IMGP7903

IMGP7914 da kann man herrlich spazieren, leider fand ich die gesuchten Adonisröschen nicht mehr vor…ich war zu spät dran

IMGP7945

Und jetzt wünsche ich allen Blogbesuchern ein schönes Pfingstwochenende!

Brasilien – der xte Teil

Heute mal wieder ein kleiner Einblick in Brasiliens Tierwelt. Weiß jemand, was ein Teju ist? Sicher nur die, welche Fachleute sind. Ich habe sie in Brasilien häufig sehen können. Sie sind beeindruckend, gehören zu den Echsen und können wohl Längen bis 1,5 Meter erreichen (habe ich nachgelesen) und sind ausschließlich in Mittel- und Südamerika beheimatet. Wenn man bedenkt, dass die Echsen, die wir hier in Europa kennen doch recht flink und scheu sind, dann ist es etwas sehr anderes, wenn man Tejus begegnet. Ja klar, hier sind sie meist 10 bis 20 cm klein. Dort wahre Riesen. So richtig menschenscheu sind sie auch nicht … obwohl sie auch auf der Speisekarte zu finden sind. Schade eigentlich! Außerdem ist es wohl so, dass wo Teju sind, sich Schlangen rar machen. Auch ein Vorteil für manche, wenn man keine Schlangen mag. Nun hatte ich auch einen Grund dafür, dass mir nie eine Schlange vor die Linse kam…

IMGP3280 nein, das ist nur eine Eidechse 😉 an den Wasserfällen erwischtIMGP3389 IMGP3472 aber das ist ein Teju, ein Bänderteju aus dem Pantanal

IMGP3485

und diesen Burschen bekam ich ganz nah zu erleben

IMGP3925 IMGP3937

IMGP3934 er war wohl auch neugierig und war nur wenige Zentimeter vor mir…ob er wohl die Linse aus Spiegel nutzte? Vielleicht etwas eitel? 😉

Spielerei mit der Technik

Wenn man sich eine Weile mit dem Fotografieren beschäftigt und ein wenig mehr als Knipsen beherrscht, beginnt man irgendwann auch Herumzuspielen. Man probiert Einstellungen aus, wundert sich über nicht erwartete Ergebnisse und versucht es immer wieder. Irgendwann legt man sich auf einige Standards fest. Geht ja auch kaum anders, um nicht nur noch zu experimentieren. 😉

Ich arbeite gern mit verschiedenen Bereichen der Tiefenschärfe und Kontrasten. Manches Mal bin ich dann selbst von zufälligen Ergebnissen überrascht. Aber das soll ja auch so sein, sonst wird es langweilig.

Letztens sah ich eine nette Möglichkeit Regentropfen besser einzubeziehen. Man nahm einfach eine Glasscheibe und fotografierte durch sie hindurch. Die Scheibe bekam so dosiert ihr Wasser und die Tiefenschärfe wurde entsprechend variiert, dass es ganz interessante Ergebnisse gab. Man muss eben nur auf die Idee kommen.

IMGP7401 den Hintergrund kann man schön wegverschwimmen lassen

IMGP7570 IMGP7584 konzentriert auf wesentliches

IMGP7566  so wirkt es nicht so langweilig

IMGP7574 IMGP7575 nur ein paar Zentimeter verrutscht und schon ist es etwas anderes

IMGP7583 scharfer Kontrast auf die Äste gelegt

Die Fotos sind heute nur “Muster” und nicht unbedingt die besten Motive. Aber so sieht man hoffentlich, was ich jeweils meinte 😉