Fischers Fritz fischt frische Fische…

Dieser Spruch kam mir in den Sinn, als ich am Bodenseeufer bei Lindau unterwegs war und die fischefangenden Vertreter der menschlichen Spezi sah. Leider konnte ich nicht einfangen, wie eine Möwe sich etwas irrte und einem Haubentaucher hinterher wollte. Die Möwe hatte wohl etwas geschlafen und nicht mitbekommen, wem sie folgen wollte.

Derzeit ist das Wasser sehr klar und man kann den Grund sehr gut erkennen, incl. einiger Hinterlassenschaften, wie diesem gesunkenen Boot. Ob das keiner vermisst?

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IMGP6927 hier fand sicherlich die Besprechung statt, um zu klären, wie denn jetzt welcher Fisch zu fangen sei 😉

IMGP6952 lieber vom Boot aus?

IMGP6961 oder klassisch mit nassen Füßen?

IMGP6941 unbeeindruckt und mit sich beschäftigt

Ich habe gerade die Wetterankündigung für die nächsten Tage hier – noch einmal Schnee bis zu 30cm. Na ih! Ich denke, es wird Frühling und dann so etwas. Ostereier im Schnee suchen, na super!

Frühling und hohe Berge

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Irgendwie ist es immer wieder ein schöner Kontrast – die Berge mit ihren weißen Kronen und unten läuft man am liebsten schon in kurzen Hosen herum. Jetzt beginnen in einigen Ländern bereits die Osterferien und man merkt es auf den Straßen, es wird voller. Heute durfte ich mich auch in Geduld üben, als ich zwischen meinen Praxen unterwegs war. Die Gemeinden nutzen augenscheinlich gern die Hauptverkehrszeit, um Bau- oder Reinigungsarbeiten durchzuführen 😉 Schnell ist dann die Straße über viele Kilometer zurückgestaut. Ich liebe das 😀 Aber jetzt ist erst einmal Wochenende und mit dessen Beginn, begann es auch schon zu tröpfeln. Na toll! Ich hoffe, es ändert sich aber noch.

nur ein wenig um den See

Eigentlich ist hier am See gerade nicht viel los – die Saison hat zum Glück noch nicht begonnen. Man liest überall noch: Geschlossen bis… Man kann auf den Wegen wandern, ohne ständig zur Seite zu springen weil eine Gruppe Radler sich die Durchfahrt erzwingt. Noch hat die Massenerholung nicht eingesetzt.

Einziges Großereignis sind die ständigen Staus und Unfälle auf den Straßen und in dieser Woche ein Flugzeug, welches in den See stürzte. Keine Überlebenden. Traurig!

Ansonsten ist hier einfach nur nicht viel los. Ich genieße es. Der See selbst wartet geduldig darauf wieder aufgefüllt zu werden. Bin schon gespannt, ob es wieder zu einer Überschwemmung ausartet. Bisher war die Schneeschmelze immer mal recht heftig. Aber bis dahin ist auch noch Zeit. In der Zwischenzeit mache ich einfach so ein paar Fotos…

IMGP6899 Wasserburg ohne Wasser

IMGP6903 was wird es nun für ein Wetter?

 IMGP6922 und Spatzen mag ich sehr – irgendwie pfiffig

wieder einmal Brasilien – Teil 12

Obwohl ich gerade nicht so viel Zeit mit Blogschreibereien verbringe(n möchte), will ich doch noch ein wenig den Brasilienteil fortsetzen.

Als riesiges Land hat Brasilien natürlich auch ganz andere Dimensionen bei diversen Dingen. Der Horizont ist weiter weg, die Flächen gehen oft bis an ihn heran oder wenige Meter davor 😉 Man stelle sich ein Feld vor, was da beginnt, wo man gerade steht und man schaut und schaut und es geht immer noch weiter. Und alles nur eine Frucht. Und nachdem es abgeerntet wurde, dauert es nicht lange, dann kommt die gleiche Frucht wieder aufs Feld. Wie der Boden und die gesamte Landschaft dann beschaffen ist, könnt ihr euch sicher vorstellen. Ziemlich ausgelaugt ODER man arbeitet mit “Aufputschmitteln” – ich habe viele bekannte Namen auf den Schildern am Feldrand gelesen – werde sie aber aus bestimmten Gründen nicht zitieren.

Trotz allem ist es schon beeindruckend, wenn man diese Weite erlebt. Zuckerrohr, Mais, Soja und noch so einiges. Man kann stundenlang am Rand entlang fahren. Irgendwann kommen dann Weiden – ehemals Urwald, aber nach ein paar wenigen Generationen ist es nur ziemlich dünn bewachsenes Grasland, kaum mal ein Baum, ab und an Baumgerippe. Die weidenden Rinder waren auch noch nicht so die Augenweide, denn die Trockenzeit hat Spuren hinterlassen. Eben noch nichts richtig auf den Rippen.

Dann erlebt man aber auch anderes. Plötzlich stehen mitten im Sojafeld Nandus. Mampfen friedlich vor sich hin und schauen immer nur, dass sie nicht gestört werden. Durch die weite Fläche haben sie es einfach, denn wer kann sich so schon unbemerkt anschleichen? Ich weiß auch nicht, wer ihre natürlichen Feinde sind – außer der Mensch natürlich. Sie sind schnell, haben sehr kräftige Füße mir starken Krallen. Und der Schnabel ist auch nicht ohne. Und obwohl man auf der anderen Seite ist, erinnert es ein wenig an Australien mit den Emus oder Afrika mit seinen Straußen.

IMGP4149 IMGP4188 Einfahrt zu einer RanchIMGP4226 alles ein wenig größer, auch die Lkw für Ernte und anderes

IMGP3620 IMGP3646 Soja, Soja, Soja…IMGP3663 und da sind sie!IMGP4008 IMGP4005 IMGP4033 IMGP4057 jetzt hat er mich entdeckt 😉

Leicht verschwommenes

Sommer, Sonne, Badewetter – sorry, Fotowetter – das kann doch jeder oder?! Reizvoll finde ich immer wieder diese Grenzsituationen – Gegenlicht, Nebel, Tagesübergänge. Man kann da so einiges herauskitzeln – Momente einfangen, die eben nicht so alltäglich sind. Man spielt mit dem Zufall.

Jetzt ist gerade wieder so eine Zeit, wo wir hier um den See herum viel Nebel haben. Deshalb bin ich ihm hinterher gejagt 😉 und habe versucht ein wenig von dieser Stimmung einzufangen. Und so ganz nebenbei bin ich durch auftauende Matschwege gewatet, habe mir ansehen dürfen, wie Naturschutzgebiete “entschützt” werden – ich dachte immer, dass man dort nichts aus Bäumen oder Hecken herausschneidet. Aber das war wohl früher mal – heute kann man, den Preisen sei Dank, alles als Feuerholz verkaufen und somit räumt man eben auf. Eigentlich schade!

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IMGP6852 IMGP6858 verschlafener ReiherIMGP6861 IMGP6864 IMGP6873 und dann wieder zurück

Fürs Wochenende wünsche ich uns aber Sonnenschein und Erholung!

Reste vom letzten Jahr oder eben unberührtes Allerlei

Bevor der Frühling so richtig zuschlägt, habe ich noch schnell die Reste des letzten Jahres festgehalten. Leider wird sehr viel von dem, was eigentlich unberührt bleiben sollte, vom Menschen kultiviert. Wir lenken die Natur immer schön in geordnete Bahnen und somit verschwinden viele schöne Ecken. So ein vor sich hin rottender Baumstamm ist doch irgendwie auch schön. Es muss nicht immer das ordentlich Beet, die verschnittene Hecke, der gerade Baum sein. Ich mag Vielfältigkeit!