Themenwechsel – muss auch mal wieder sein

Hier und sicher auch in vielen anderen Ecken ist gerade Hochzeit der Narren … oh je, nicht die Hochzeit, sondern das Gegenteil von Langeweile (Deutsch mit seiner Mehrdeutigkeit der Worte 😀 ) Im Süden sind zur Narrenzeit – eigentlich ein unpassender Name – jede Woche an einem anderen Ort immer viele Umzüge und Veranstaltungen. Das ganze Jahr wird es vorbereitet, um dann in die Vollen zu gehen. Die Masken (Häs) haben vielfach einen historischen Hintergrund, eine Geschichte, ein Ereignis zur Grundlage. Jede Gruppe ihren “Schlachtruf” … und wehe, du kennst ihn nicht! Das kann böse Folgen haben … seht ihr auf den Fotos auch noch. Zum Glück bekommt man mit dem Eintrittsgeld nicht nur ein schönes Motivabzeichen, sondern auch einen Handzettel. Da kann man die Rufe nachlesen und sich über die Reihenfolge der durchziehenden Gruppen informieren.

Ich suche mir alle Jahre Orte heraus, die irgendwelche speziellen Höhepunkte feiern – nicht nur Jahrestage, auch und speziell, wenn sich die großen Übervereine treffen. Dann sind tausende Hästräger unterwegs. Grundlage für viele und vor allem bunte Fotois 😉

Was man auf keinen Fall vernachlässigen darf – warme Bekleidung! Schließlich haben wir hier Winter und von unten kühlt man schnell aus. Negativ ist es dann, wenn man sich nur mit Glühwein und ähnlichem “wärmt”. Die Folge dieses Jahr, ein Gruppe Jungerwachsener war so voll, dass sie immer wieder in die Gruppen der Vorbeimarschierenden torkelten und diese somit sehr störten. Vom Umzug haben die garantiert nichts mehr mitbekommen. Zum Glück “kümmerte” man sich dann doch noch um sie. Und sie fanden sich auch mit einem Artikel in der Presse wieder.

Aber ich will lieber ein paar Fotos vom Umzug in Langenargen bringen…

IMGP5595noch ein wenig Warten, dann…

 IMGP5599 Es geht los! Diese Beiden sind immer wieder mit ihren Rädern dabei und eröffnen Umzüge

IMGP5600 mal ein wenig Musik, damit alle mitbekommen, dass sie nun endlich die Straße frei machen sollen 😉

IMGP5630 gern setzt man sich in Positur, wenn Kameras am Rand entdeckt werden

IMGP5633

IMGP5654 IMGP5794 IMGP5824 IMGP5893 diese Musik mag ich sehr, rhythmisch und total schräg – Guggemusik!

IMGP5798 wie schon geschrieben, es wird auch “bestraft”. Hier kommt man in einen schnell drehenden Käfig. Der fährt natürlich weiter und dann, wenn du wieder herausgelassen wirst, kannst du Gleichgewicht suchend wieder zu deinen lachend wartenden Leuten zurücksuchen.

 IMGP5927 hier geht es an die Schnürsenkel. Und diese – vorher sehr hübsch aussehende – Lady bekam ein Tauchbad incl. neuer Frisur mit Heu. Schade, dass man ihr Fluchen hier nicht hören kann. Das Heu war gut eingearbeitet worden und nachher überall 😉IMGP5952Genauso, wie es die erwischte, die im “Papierbad” landetenIMGP5998

 IMGP5954 Er machte es sich einfach – Hut auf und fertig war sein Häs 😀 Hinter ihm seine Kumpel…IMGP5957 Und hier noch ein paar weitere Masken. Die Masken werden noch immer in Handarbeit gefertigt und sind eigentlich somit auch alles Unikate. Alle zu bringen wäre sowieso zu viel, deshalb nur eine klitzekleine Auswahl. Wer noch mehr sehen will, einfach in meinem Blog zurück blättern 😉 …

IMGP5959 IMGP5962  IMGP5968 IMGP5924 IMGP5931

Und damit alle merken, dass es zu Ende geht, wird alles weggeräuchert. Und da räuchert so einiges 😉IMGP5988

Brasilien – Teil 5

Die Woche neigt sich dem Ende, Zeit wieder einen Teil für den Blog zu schreiben.

Brasilien ist ja irgendwie auch kulturell interessant. Zum einen das ganze Historische, Ureinwohner und deren Kultur, zum anderen auch viel Modernes. Ich würde gern ein wenig von der aktuellen Musikszene hier einlegen, aber… dann wird es wieder gesperrt, weil irgendwelche Rechte vorliegen. Schade eigentlich, denn so kann man sich kaum ein “Bild” machen, was dort und wie es dort gespielt wird. Bei Livemusikevents fällt einem schnell auf, dass die männlichen Parts massiv überwiegen. Frauen sind evtl. als Background oder tanzendes Beiwerk dabei. Sorry, muss mich ein wenig korrigieren, denn das, was ich hier schreibe betrifft eine kleine Region eines riesigen Landes, den Süden. Im Norden ist es wieder ganz anders. Bekannte Namen, die man hier kennt, sucht man dort meist vergebens. Ich wollte mir ein wenig Musik mitnehmen und hatte da so meine Probleme. Letztendlich fand ich per Zufall eine sehr schöne CD der Sängerin Paula Fernandes. Sie war gerade auf Tournee und wurde mir somit bekannt. Wenn es euch interessiert, hier könnt ihr einige Stücke hören: Paula Fernandes

Ein anderer interessanter Kunstbereich ist das, was man auf der Straße sieht. Malerei und Skulpturen – mal genutzt, um zum Beispiel auf eine Stadt oder deren Besonderheiten hinzuweisen…

IMGP4168 IMGP3639 Orte, die irgendwie mit den Papageien zu tun haben (mehr dazu kommt in einem späteren Blog)

IMGP3838 hier spielt der Fisch eine wichtige Rolle und man hat sich einen netten Brunnen einfallen lassen

Tja und die Graffitis kommen auch nicht zu kurz. Mal blanke Tags..,.

IMGP5388(Pixação in Sao Paulo)

und dann wieder schöne Bilder…

IMGP3740

IMGP4981 (Werbung an einer Kneipe)

IMGP5431 dieses Werk war mindestens 150m lang und direkt an einer ständig viel befahrenen Straße in Sao Paulo – man kann sich denken, dass die Sprayer nicht unbedingt auf ungefährlichem Terrain waren

IMGP5430

Brasilien – Teil 4

Ich hoffe, dass es nicht langweilt, wenn immer “nur” etwas über Brasilien kommt. Ich werde natürlich auch noch andere Themen nehmen. Doch da ich derzeit noch immer wenig Zeit habe – die liegen gebliebene Arbeit fordert auch ihren Tribut 😉 – ist der Freizeitbereich aktuell sehr eingeschränkt. So ist das eben, wenn man weder Schulkind mit Ferien noch “Berufsurlauber” (also Millionär oder Rentner) ist.

Heute soll es ein gemischtes Thema sein – einfach ein paar Schnappschüsse und Bemerkungen dazu.

Wenn man so durchs Land fährt, kann man leider nicht immer wieder anhalten und sich dem gerade entdeckten Sehenswerten, Aufgefallenem usw. widmen. Man möchte ja irgendwann am Ziel ankommen und … manchmal sprechen auch andere Gründe gegen das Anhalten 😉

Trotz allem kann man herrliche Landschaften, diverse kleine und große Orte, neugierig dich beobachtende Menschen und vieles, vieles mehr sehen. Die Qualität der Aufnahmen ist natürlich nicht die optimalste, aber das soll nicht stören. Wer es besser haben will…einfach einen Flug buchen und selbst reisen 😀

IMGP3004 So etwas sieht man ständig an den Straßenrändern – hier hat die Polizei Autos abgestellt, die sie bei Kontrollen aus dem Verkehr gezogen (beschlagnahmt) haben oder die nach, teilweise schlimm aussehenden, Unfällen nicht mehr fahren konnten. Einige könnte man hier auch an Autobahnen “ausstellen”, um  zu belehren…aber es würde sicher nur Neugier wecken. LEIDER!

IMGP3581 IMGP3605 IMGP3658 Das Straßennetz ist allgemein recht gut ausgebaut. Quer durch das Land führen gut gepflegte Straßen. Nebenstraßen … na ja, es sind eben Nebenstraßen 😉

IMGP3617 IMGP3612 wenn es heiß wird, dann staubt es eben

Und wenn viele auf der Straße sind, trifft man sich im Stau

IMGP3602 aber mit Klimaanlage ist es erträglich

IMGP3552 Am Straßenrand ist aber auch einiges los – wie hier ein Weihnachtsfest – bei 35 Grad!

IMGP3584 Oder man kann solche prächtigen “Stadttore” bewundern. Die sind eigentlich schöner, als nur ein Ortsschild hin zu stellen.

Aber auch die Tank- und Raststellen haben einiges zu bieten. Zum einen Treibstoffe 😉 und fast immer eine Möglichkeit zum Essen und Einkauf. Und für mich im Hintergrund ein paar Fotomotive…

IMGP4167sauber sind sie (fast immer 😉 )

 IMGP3593 IMGP3592

IMGP3608 sehr neugierig …aber vielleicht bekomme ich ja doch was fressbares?!

IMGP3526 Pause muss sein

Und jetzt widme ich mich erst einmal wieder anderen Dingen und wünsche Euch ein erholsames Wochenende! Und dieses beginnt hier mit…Schnee!

Brasilien – Teil 3

Ich bleibe noch ein wenig in Navegantes. Schließlich will man doch auch ein wenig von der Stadt selbst sehen. Die Randgebiete hinterlassen den Eindruck eines kleinen Ortes, flache Häuser, zumeist gepflegt mit kleinem Garten, alle mit festem Zaun – warum wohl?! Überall laufen einem Hunde entgegen oder hinterher. Lustig sind dann auch diese Rehpinscher – vor allem, wenn sie hinter dem Zaun auch noch eine Leine hinter sich herschleppen 😀 Man sollte trotz allem vorsichtig sein – nicht umsonst gibt es ja Schutzimpfungen gegen Tollwut. Und viele dieser Hunde sind eben herrenlos und ernähren sich aus … na ja, ihr wisst schon.

IMGP5209

Aber ansonsten legt man sehr viel Wert auf Sauberkeit. Jeden Morgen wird zum Beispiel der Strand gesäubert. Und gefegt wird sowieso vor den meisten Häusern. Manche legen auch noch einen drauf und arbeiten mit dem Hochdruckreiniger alles ab…

IMGP5055

Aber weiter im Ort…

IMGP5060 IMGP4952 IMGP5111 IMGP4910

Wie ihr sehen könnt, findet der Nahverkehr schadstofffrei statt 😉 Fahrräder werden sehr oft gleich durch mehrere Personen genutzt, Altersgrenzen…kaum. Sowohl das Kind, als auch die Oma dürfen mitfahren. Natürlich gibt es hier auch genug Autos. Ich denke, dass fast jeder eins hat. Und gar nicht mal alte. Schließlich werden in Brasilien inzwischen auch von vielen Weltfirmen Zweigstellen unterhalten und fleißig produziert.

Vom Wohlstand bekommt man auch einen Eindruck, es wird viel gebaut und man kann neben einfachsten Hütten doch schon genug gehobenen Wohnwohlstand sehen. Man darf nur nicht den Fehler machen hiesige Preise für Immobilien mit denen dort zu vergleichen.

IMGP5105 IMGP4942 Natürlich fast immer mit Unterkunft für Gäste!

IMGP5087 Im Zentrum sieht es dann wieder aus, wie in jeder anderen Stadt. Wenig Grün, viel Beton und Geschäfte.IMGP5088

Und bei den herrschenden Temperaturen freut man sich dann über jede Erfrischung. Davon gibt es eigentlich reichlich…

IMGP5099 erfrischende Kokosnüsse

 IMGP4905 Obstverkauf – auch Weihnachten und sonntags geöffnet!

IMGP4919 Eis oder leckere Milchshakes

IMGP4949 IMGP4951 Caldo de Cana – leckerer Zuckerrohrsaft, frisch gepresst mit Limone – kann ich jedem nur empfehlen

Irgendwann bummelt man dann mit einem Caldo de Cana durch´s Zentrum und schaut sich um…

IMGP4924 die Fähre – zur anderen Seite, dort liegt Itajai, eine konkurrierende Hafenstadt.

IMGP4933 der Containerhafen

IMGP4937 na und Fische gibt es auch 😉

Viele der Fischer bieten ihren Fang – zum Beispiel ganz frische Garnelen (Camarões) – dann auch direkt an ihren Häusern an. Die Preise dafür sind eigentlich lachhaft. Aber wie schon oben, man darf sie nicht mit den hiesigen vergleichen!

IMGP4911 ihr werdet es nicht glauben, aber das hier ist eine Grotte für eine Heilige. Gleich daneben dann die Kirche

IMGP5078

Und wer sich noch nicht genug bewegt hat und überschüssige Energien bzw. Pfunde loswerden möchte, der findet frei zu nutzende Sportgeräte

IMGP5097 und damit bin ich schon wieder am Strand…

IMGP5235

Viele Sachen habe ich noch nicht gebracht, aber ich will ja auch nicht langweilen. Werde mir nun den nächsten Halt heraussuchen und demnächst geht es dann weiter.

Brasilien – Teil 2

Navegantes – Hafenstadt, Flughafenstadt,IMGP4864 Stadt am Atlantik. Hmm, klingt irgendwie nicht nach viel. Wikipedia gibt als Hauptwirtschaftsfaktoren den Containerhafen und Fischfang an. Das eine sieht man, das andere riecht man. Aber wo beginnt man?!

Na eben mit einer Unterkunft. Hotels gibt es so einige. Stolpert man aus dem Flughafen, dann direkt in das erste davon. Ist aber irgendwie zu nah. Vielleicht eine Straße weiter – ja, da steht etwas…

IMGP5286

…und ein paar hundert Meter weiter…rauscht schon der Atlantik! Also ansehen das ganze…

IMGP5019 Klingt auch gar nicht schlecht.

IMGP5018 IMGP5020 und sieht innen auch nicht schlecht aus. Also dann, rein! Und da es sowieso recht warm ist… schlappe 35 Grad, kommt der hauseigene Pool auch ganz recht. Es könnte ja mal sein, dass einem der Weg zum Atlantik zu weit ist 😉

 IMGP5225 IMGP5215 und die hauseigenen Schildkröten gab es auch noch

Verpflegungsmäßig gibt es in Brasilien eigentlich auch keine Probleme. Frühstück bucht man sich gleich dazu und die anderen Mahlzeiten genießt man in den entsprechenden Einrichtungen oder sich schnell in den Läden was kaufen. Eine tolle Pizzeria gibt es dort – sehr empfehlenswert! Ich hab gestaunt, was die dort so drauf haben (nicht nur auf der Speisekarte!), einfach lecker!

Nun will ich aber wissen, wie der Strand ist… Liegeplatz sichern, Wassertemperatur prüfen und so 😉

IMGP5113 IMGP5122 IMGP5263 Überfüllt ist er nicht. Es ist doch auch gerade erst Übergang vom Frühling zum Sommer und bei 35 Grad draußen geht man doch noch nicht baden. 😀 Ich schon, denn die Wassertemperaturen sind gewöhnungsbedürftig … ich schätze so weit über 25 Grad. Hier hatten wir im Sommer noch lange keine 20 Grad.

Tja, und der Service stimmt auch. Eis und Getränke werden immer wieder angeboten. (und das sogar kontrolliert, denn nicht jeder darf da einfach los ziehen!)

IMGP5141 IMGP5200

Und da es doch recht windig war, die Surfer freute es…

IMGP4957 IMGP4973

…hatten auch die Bombeiros (hier die Wasserretter) genug zu tun. Als sie sahen, dass ich immer wieder mit meiner Kamera auftauchte, winkten sie mir, dass ich sie fotografiere. Machte ich natürlich…nur leider gaben sie mir dann eine fehlerhafte Adresse und so konnte ich ihnen keine Fotos mailen. Schade!

IMGP5181 IMGP5190 IMGP5203

Demnächst dann weiter. Ich muss hier leider auch mal ein wenig fleißig sein und meinen nächsten Urlaub vorbereiten…also etwas Geld verdienen 🙂

Brasilien – Teil 1

Das neue Jahr hat begonnen, das Wetter ist besch…eiden. Zeit den Urlaub ein wenig aufzuarbeiten. Und somit fange ich bei der Anreise an…

Warum sollte alles reibungslos laufen? Zuerst sollte man zum Flughafen kommen. Nachdem ich noch in der Praxis alles abgearbeitet hatte, man muss sich schließlich als Selbständiger sein Urlaubsgeld selbst erwirtschaften 😉 , der Koffer gegriffen wurde, ging es zum Zug. Einmal umsteigen war angesagt…der erste Zug kam pünktlich, dann raus und zum Umsteigebahnhof, man war ja sowieso spät dran. Wo bleibt der Anschlusszug??? Ein zufälliger Blick auf die Anzeigetafel sagte es mir. Die hochgelobte Bahn … lässt ihn ersatzlos ausfallen. Na toll! Raus aus dem Bahnhof und nach einem Ersatz suchen. Busse…Fehlanzeige! Bleibt nur das Taxi. Bloß nicht daran denken, dass es schon beim Losfahren so teuer wird. Es der Bahn in Rechnung stellen geht auch nicht, denn, oh Wunder! der Quittungsdrucker des Taxis geht auch nicht. Da ich sowieso spät dran war, raus und in den Flughafen rein. Bei der Kontrolle der Sachen, dass man auch ja keine Gefahr darstellt, stellt sich heraus, dass meine Schuhe nicht nur aus Leder sind. Sie müssen extra durchs Röntgengerät und dürfen dann doch mit 😀

Im Flieger selbst dann alles ok, super Service und als Verpflegung … hatte sowieso noch kein Abendessen … gab es eine Tafel Milka und etwas zu trinken. Nun noch das Hoffen, dass in Frankfurt alles glatt geht. Schließlich war dort vor ein paar Tagen Stillstand wegen schlechtem Wetter. Aber es ging alles glatt. Die Schuhe, wie schon gehabt, auf Extratour durch den Röntgenapparat – zum Glück sind die ja nicht krebsgefährdet.

Weiter mit Lufthansa – diese Fluggesellschaft hat sich wieder nicht zu meiner Favoritenliste hinzufügen können. Der Monitor nur im Gang, andere Gesellschaften haben haben an jedem Platz einen. Die Filme, na da sag ich nichts dazu, sind eben Geschmackssache. So hab ich eben Musik gehört und geschlafen. Zeit hatte ich dafür genug.

Nach 10 Stunden Landung in Sao Paulo. Jetzt wurde es spannend. Wechsel des Flughafens – in einer 20 Millionenstadt mit den weltschönsten Staus, ein Erlebnis für sich. Den Zubringerbus finden – ok, keiner spricht Deutsch oder Englisch, ich bin ja auch in Brasilien 😉 – ging recht glatt. Dann eine interessante Tour durch die Stadt. Eine Stadt der Gegensätze – modern bis marode, Hütten und Paläste. Straßen, Straßen, Straßen, ein paar lange Tunnel und, darf ja nicht fehlen, immer wieder längere Halte durch … irgend etwas, irgendwo. Die 5 Stunden Zeit bis zum Weiterflug gingen somit auch recht schnell herum. Obwohl es draußen herrlich warm war, etwas über 30 Grad, kam man im Bus nicht zum schwitzen, denn Klimaanlagen gehören wohl zum Standard der Zubringerbusse. Auf dem nationalen Flughafen angekommen, Orientierung funktionierte gut, hatte ich noch etwas Zeit mich umzusehen. Wer´s mag kann sich hier gleich ins Shopping vertiefen, es gibt ja alles mögliche. Interessant waren die Stände mit Autoneuvorstellungen – irgendwie waren es unbekannte Typen bekannter Marken. Der Versuch sie mir schmackhaft zu machen scheiterte an der Verständigung 😀

Der Weiterflug war unproblematisch, durfte sogar die Schuhe anbehalten. Im Flieger…genießender Blick von oben auf das zu Erwartende. UND, ja jetzt kommen die ersten einheimischen Getränke! Schön kaltes Guaraná. Ich mag das Zeug.

Die Landung in Navegantes, ein Flughafen direkt am Atlantik war pünktlich und verlief problemlos. Na ja, mein Koffer hat wieder einmal eine weitere Zerstörung ertragen müssen. Frage mich immer, wie die die Sachen packen und schmeißen, dass immer etwas abreißt.

IMGP5465 über den Wolken macht ein Sonnenuntergang schon was her, oder was meint ihr?

IMGP5471