Herbst und … mehr

DSCF6587 bald ist es soweit, dann wird es wieder international an den Hängen. Viele ausländische Kräfte “helfen” bei der Lese. Es ist immer wieder beachtenswert, dass trotz der vielen inländischen Arbeitslosen kaum von diesen welche eingestellt werden. Ich glaube nicht, dass es immer daran liegt, dass sie die Leistung(svorgaben) nicht schaffen. Liegt es vielleicht daran, dass sie auch auf die Uhr sehen? Weil irgendwann mal Feierabend ist? Liegt es daran, dass sie andere Unterkünfte wünschen, als Massenunterkünfte? Oder könnte es die Bezahlung sein? Aber noch ist etwas Zeit, denn … die Arbeitskräfte sind noch in der Apfelernte 😉 wo gleiches abläuft.

und weiter mit dem Testen

Es ist schon lustig, wenn man als jahrelanger Nutzer mal so schnell und ohne Vorwarnung in einen Umzugstruck gesetzt wird und zu einem neuen Anbieter geschoben wird. Ja klar, es muss sich für den alten Anbieter irgendwie rechnen. Aber eine klitzekleine Vorwarnung (sorry, Ankündigung) wäre ja eigentlich nett gewesen. Live besaß/ besitzt ein paar Millionen Nutzer. Kann man nicht einmal auch an die denken? Es sind auch nicht nur Computerfreaks und Fachleute darunter, sondern genug, die es schon schwer haben mit dem PC zu arbeiten. Auch kann garantiert nicht jeder Englisch und schon gar nicht die Fachtermini mit denen man mal so locker um sich schmeißt, wenn man aus der Branche ist und kein Deutsch mehr kann 😉 So gibt man sich zwar einen fachidiotischen Anstrich, wird aber vom Normalo nicht mehr verstanden.

Egal, wir helfen uns eben wieder einmal selbst und versuchen zu retten, was zu retten ist. In diesem Sinne schon einmal einen Dank an Barbara, die vortestet und es im Netz den anderen zukommen lässt. Vielleicht finden damit auch andere den Mut und Weg, um weiter am Bloggeschehen teilzunehmen.

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Was passiert hier gerade???

Da will ich heute früh mal schnell in die Blogs sehen und … werde immer wieder auf eine Seite bei wordpress umgeleitet, wo ich dann weiterlesen kann. Hat Live schon wieder einmal etwas ohne Vorwarnung umgestellt? Andere Blogs kann ich teilweise gar nicht lesen, weil sie anscheinend nicht mehr offen sind. Kann mir jemand mal auf die Sprünge helfen?

Unterleibskuchen…

…wurde es bei uns genannt 😉 Aber fangen wir erst einmal am Anfang an.

Eigentlich ist so etwas nur zu Weihnachten üblich, aber des öfteren bekommt man auch zwischendurch von Patienten eine kleine Aufmerksamkeit. Für mich ist es ein Zeichen, dass der Patient dann mit einem zufrieden ist, man etwas für und mit ihm erreichen konnte. Jetzt bringen Patienten immer mal ein wenig von der eigenen Ernte mit. So auch diese Woche. Da bekam ich ich einen großen Korb voll mit Zwetschgen. Oh je! So viele! Na ja, was macht man nun… man(n) schnappt sich die notwendigen Werkzeuge und fröhlich ans Werk. Zuerst Entsteinen.

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Und dann? Dann ein bißchen hier, ein bißchen da und fertig war ein schönes großes Blech voll  … und jetzt kommt er, der “Unterleibskuchen”. OK, eigentlich heißt er hier auch eher “Zweschgendatsch”, also ein schöner Blechkuchen. Den anderen Namen habe ich aus einer anderen Region mitgebracht, wo man des öfteren seltsame Namen nutzte. Ach ja, so sieht es jetzt aus…IMGP1352 Ist doch lecker. Und den werde ich gleich genießen, denn raus gehe ich heute sicher nicht mehr. Es gießt schon seit Stunden und meine Schuhe müssen jetzt erst einmal wieder trocknen.

Jetzt muss ich mir langsam mal überlegen, was ich aus Äpfeln und Birnen basteln werde.

Da, wo das Geld wohnt…

Gestern bin ich dort gewesen, wo es Leute mit viiiiiel Geld gibt. Die wohnen dort hinter schönen dichten Hecken, Hunde (vor denen immer auch gleich gewarnt wird) “tollen” durchs Gelände, die Zäune tragen eine nette Deko aus Stacheldraht, Tore haben Kamera und rollen ferngesteuert auf und zu…eine nette freundliche(???) Wohngegend. Wer da mal hin möchte, es ist ein Randgebiet von Lindau. Man kann es kaum verfehlen, denn die Haussubstanz unterscheidet sich ein wenig von den anderen. Es wirkt alles “etwas” protziger. Ich meinerseits bin da recht unbeeindruckt, denn sie leben oft recht einsam. Die Nachkommen warten schon…auf die reichliche Erbschaft und nicht auf die Einladung zum gemeinsamen Essen oder so. Nein, ich verzichte da doch, habe lieber Freunde und somit Freude am Leben. Fotos kann ich auch so von einigen Häusern machen…die hinter den netten Zäunen habe ich aber damit verschont. Sonst…ach ja, die Stadt hilft auch mit den Sicherheitsstandart zu wahren 😉

IMGP1242 Und jetzt fehlt noch ein 2. Schild, etwa so: Zusammenrottungen von mehr als 2 Personen sind als Demonstration zu werten und damit genehmigungspflichtig ;-)))

 

IMGP1241 Hatte leider das falsche Objektiv mit, denn die Nebengebäude passten nicht mehr mit aufs Bild. Alles sehr gut erhalten und vom gleichen Baustil. Eigentlich ein nettes Häuschen.

IMGP1233 Und hier kann man wenigstens aus dem oberen Bereich auf die Straße schauen.

IMGP1243 Das hier ist übrigens nur (noch) die Lindauer Klinik. Sehr schön auf der Halbinsel gelegen.

Und damit auch noch ein anderes Thema, als Geld haben oder nicht, im heutigen Blog ist, ein paar experimentelle Fotos.

Bei den dreien habe ich nur die internen Filter der Kamera benutzt. Ist schon interessant, welche Auswirkungen es aufs Motiv hat. Beim letzten eine HDR-Aufnahme, aber nur leichter Effekt (HDR = ein unter-, über- und normalbelichtetes Bild werden übereinander gelegt, um einen hohen Dynamikumfang zu erreichen).

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IMGP1260 IMGP1263 hier wurden alle Farben, bis auf eine ausgefiltert. Bei dem Bild nur des Effektes wegen das Original und das gefilterte. Es ist nicht optimal, aber so kann man den Effekt besser erkennen.

Hier vielleicht besser vom Motiv her getroffen:

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IMGP1225 und zum Abschluss wieder etwas tierisches: Spinne am Morgen…

Badetag!

Tiere groß und klein hatten wir ja nun schon recht oft. Heute will ich einfach mal abtauchen. Wer einmal versucht hat in diesem Umfeld vernünftige Fotos zu schießen, weiß, wie schwer das ist. Da muss man so einiges beachten – das Licht ist anders, scharf stellen ist fast Glückssache und wenn man im fast Dunkeln etwas erwischen will, braucht man weit offene Blenden und viiiiel Zeit. Verwackler, Unschärfen und das falsche Objekt sind da normal. Wenn ich so auf meine Ausbeute schaue und es in Prozente drücken will…oh je! Aber digitaler Technik sei Dank, kann man ja löschen, löschen, löschen. Sonst wären es viele Meter Filmmaterial und evtl. kiloweise Papier, was man entsorgen würde.

IMGP0997 eine Qualle schwimmt so schön gemächlich. Das Problem ist nur…sie ist oft fast durchsichtig.

IMGP0995 einen Hecht bekommt man ganz gut aufs Bild, denn er liegt ruhig im Wasser, wenn er seiner Beute auflauert.

IMGP1015 Rochen im flachen Wasser – eigentlich nette Tierchen…

IMGP1032 …die man sogar im Stapel ablichten kann 😉 Und wenn man sie anfassen kann, sie sind weder glitschig noch unangenehm. Eigentlich haben sie eine angenehm zu berührende, raue Haut und…sind sehr verspielt.

IMGP1023 Kraken sollen sehr intelligent sein. Neugierig sind sie allemal.IMGP1025

IMGP1030 Neugierig sind auch manch kleine Fische, wenn sie sich im Glas der Linse spiegeln…ob es wohl Konkurrenz ist?! Komisch, dass ich gerade bei den kleinen Fischen fast immer unscharfe Bilder habe. Liegt wohl an meinen Augen ;-))

IMGP1044 und bei diesen Fischen hat man doch ganz schönen Respekt. Aber sie sind sehr schön anzusehen, wenn sie durchs Wasser gleiten.

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Auch sehr elegant, aber viel weniger gefährlich. Besonders die ersten beiden Bilder haben es mir bei den Schildkröten angetan, weil mir da die Stimmung am besten gefällt. Sie kam aus dem Dunkel und ich habe sie im richtigen Moment erwischt.

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Ruhephasen per Fotografie

Warum fotografiert man eigentlich und was ist der Unterschied zum Knipsen?! Seit zig Jahren bin ich mit Fotoapparaten unterwegs. Anfangs waren es die analogen Spiegelreflexkameras. Das ging immer ganz schön ins Geld, weil die Filme nun einfach Einmalprodukte waren. Da hat man dann einfach viel genauer das Motiv und die Aufnahmedaten ausgewählt. Und hier auch schon ein Unterschied zum Knipsen – man drückte nicht einfach nur auf den Auslöser, sondern hat sich vorher Gedanken gemacht. Ausschuss gab es genug. Also hat man damals den Weg zur eigenen Dunkelkammer gewählt … na das wäre auch schon ein ausführliches Thema, was damit so alles ab ging 😉

Dann kamen die Digitalkameras mit Auflösungen, die man heute niemals wählen würde. Oder nutzt jemand noch 3 Megapixel? Damals war es schon was. Speicherkarten mit wenigen MB, aber der Möglichkeit diverse Variationen eines Themas zu machen, ohne das Bankkonto vorher prüfen zu müssen. Man fing an immer mehr zu experimentieren. Und so entwickelte es sich immer weiter. Heute hat man dann Fototechnik, die schon einiges möglich macht. Relativ handlich, fast immer dabei und damit es auch Sinn macht … lernte man ein wenig vom grafischen “Handwerk” dazu. Barbara kennt das ja – hat doch gerade ihren “Lehrgang” hinter sich gebracht. Sahrah kennt das auch und hat damals nicht nur geschwitzt, sondern auch genug geflucht 😉 Aber man wollte doch aus seinen Bildern auch noch ein wenig mehr heraus kitzeln. Ich nutze meine Bilder fast immer im Originalzustand und nur ab und an werden sie bearbeitet.

Hier im Blog werde ich allerdings fast nie die “besten” nutzen, denn ich hab auch etwas gegen ungefragten Bilderklau. Aber das wäre auch wieder ein extra Thema.

Fotografie und Erlebnisse gehören für mich immer irgendwie zusammen. Um Bilder zu schießen sucht man sich Gelegenheiten. Somit kommt man immer wieder aus den 4 Wänden heraus und das bei fast jedem Wetter. Man lernt Leute kennen und tauscht sich aus. Nicht nur übers Foto! Ich finde, dass die Fotografie eben sehr viele Möglichkeiten bietet. Inzwischen entsteht immer mal eines dieser gedruckten Bücher und somit kann man seine “Werke” auch mal in die Runde reichen.

Was ich an der digitalen Fotografie und Technik so lustig finde, sind viele Foren, wo dann die “Fachleute” sich über irgendwelche technischen Finessen und Details streiten, mit Fachchinesisch um sich werfen und dann … schaue ich mir die Bilder an und… sie sagen mir gar nichts! Sind zwar technisch 1A, aber inhaltlich leer. Da sehe ich mir dann doch lieber ein Foto an, welches auch mal Fehler und Unschärfen hat, aber seine eigene Persönlichkeit mitbringt. Und in diesem Sinne:

Lasst uns die Linsen putzen und rein ins Leben!

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IMGP0032 IMGP0043 IMGP0060 IMGP0080 IMGP0068 so, jetzt reichen die Bilder erst einmal wieder ;-))

Nonnenhorn – Dixie-Musik und Delikatessen

Langsam klingt die Saison aus und die letzten Veranstaltungen laufen. So auch in Nonnenhorn ein Mix aus Musik und Essen. Ansässige Restaurants legten so richtig los und zeigten Leckeres.

IMGP0555 sogar per T-Shirt erkannte man die Betreiber zwischen den Massen. Und Massen gab es genug. Es war echt schwer sich durch die Gassen zu zwängen. Die sind dort schon so recht eng, aber nun standen an beiden Seiten Bank- und Tischreihen. Meine Sache ist es ja gar nicht, wenn ich dort so auf dem Präsentierteller sitze und mir die Leckereien in den Mund schiebe. Ich mag es da eher gemütlicher bzw. wenigstens ruhiger. Als neugieriger, auf fremde Teller schauender Besucher, war es dagegen ganz interessant. Ich habe gestaunt, zu welchen Kreationen die Köche doch fähig sind.

IMGP0559 IMGP0562 IMGP0565 IMGP0571 IMGP0570 und für mich fielen ein paar Schnappschüsse ab. Einfach war es nicht eine Lücke zwischen den Menschen zu finden, aber…

IMGP0548 …irgendwo  auf der Bühne hörte ich dann auch die Musik (na ja, ich hab etwas mehr erwartet…aber man kann nicht alles haben)

IMGP0554 ich glaube, ich bin da etwas verwöhnt, denn die Herren auf dem Bühnchen gaben sich doch rechte Mühe.

Anschließend ging es noch ans Ufer. Und auch von dort will ich euch noch ein paar Bilder zeigen.

IMGP0575 IMGP0576 man könnte sagen, es handelt sich um die Ausbeute des Spätsommers – alles Treibholz der letzten Tage. Der Bodensee war ja voll davon. So sparen die sparsamen Schwaben gleich die nächste Holzlieferung ein 😉

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IMGP0697 IMGP0721 am Ufer waren nicht nur die Vögel aktiv, auch einige Besucher des Festes fanden sich dort ein. Auf dem Wasser die letzten Segler – inzwischen sieht man sie schon wieder häufiger hinter Traktoren, welche sie ins “Winter”quartier ziehen. Wozu sich manche solche riesigen Segler und Motorjachten zulegen, wenn sie nicht einmal bis in den Herbst hinein damit fahren?