Kirche..Kirche…Kirche und kein Ende….

Kirche…Kirche…Kirche…und keine Ende abzusehen.

Diese Fragestellung habe ich in einem berufsfachlichen Blog gefunden: "ich möchte aus persönlichen gründen schon seit längerem aus der kirche austreten, habe aber bedenken das mir dadurch jobs verwährt bleiben könnten. was habt ihr diesbezüglich für erfahrungen gemacht?"

Die Antworten darauf waren fast alle so, wie ich es auch kenne. Wer nicht in der Kirche ist, braucht sich bei kirchlichen Trägern eigentlich nicht bewerben. Wer sich scheiden lässt, ein außereheliches Kind hat – auch nicht. Viele Berufsanfänger in dem Blog, aber auch "altgediente" gaben an, nur deshalb noch in der Kirche zu sein, weil sie um ihren Job fürchten. Kein einziger Blogger sagte dabei, dass er in der Kirche sei, weil er glaubensmäßig sich zugehörig fühle. Als Kinder wurden sie getauft, irgendwann dann als Erwachsene als Kirchenmitglieder steuerlich abkassiert, aber in die Kirche gehen sie auch nur zu Weihnachten oder Höhepunkten wegen der schönen Stimmung. Jetzt diskutiert man gerade mächtig wegen der sich ausweitenden Missbrauchsfälle kirchlicher "Würdenträger", die sich gewaltbereit und sexsüchtig (an Kindern!!!)  darstellten. Eine konsequente Haltung der Kirche dazu … eigentlich Fehlanzeige. Eher Herumeiern und ausweichende "Antworten". Ist das zweierlei Maß?! Habe selbst erleben dürfen, wie schnell eine fachlich super ausgebildete und tätige Drogenbeauftragte aus ihrem Job geflogen wurde, nur weil sie sich scheiden ließ (übrigens lag es nur daran, weil der Mann inzwischen eine neue Partnerin hatte und mit dieser zusammenlebte) und nun allein für ihr Kind sorgen wollte. Toleranz des Arbeitgebers…Fehlanzeige! Und selbst erlebte ich es immer wieder, sogar durch einen Personalentscheider bestätigt, dass Nichtkirchliche in Bewerbungsverfahren grundsätzlich aussortiert wurden. Freie Träger und staatliche Stellen würden sich sogar vor Gericht wiederfinden, wenn sie ebenso verfahren würden. Aber kein s.g. Gleichstellungsbeauftragter wurde bisher in anderer Richtung tätig.

Ich bin gespannt, wie es da weitergeht, denn…wieder einmal die nette Statistik … die Kirchenaustritte haben sich stark erhöht, seit die Diskussion zum sexuellen Missbrauch und zu körperlichen Misshandlungen durch Kirchenwürdenträger öffentlich geführt wird.

 
Heißes Blogthema? Na und! Vielleicht eine Grundlage, um mal zu diskutieren.Animoticon

DSCF7611 das hat übrigens nicht die KIRCHE erbaut,sondern das waren damals Handwerker Animoticon

Lage im Urlaubsland Thailand

Ich glaube da kocht es gewaltig! Die Nachrichtenagentur DPA verbreitet ja sowieso nur geprüfte Informationen und damit auch nicht immer gewisse Hintergründe. Aber wie es auch bei dieser Nachricht scheint, ist in Bangkok ordentlich was los. Volker wird nicht viel schreiben können, hat aber damals auch einen Link auf eine Seite geschickt, die versucht möglichst unparteilich Informationen und Kommentare zur Lage im Land zu veröffentlichen. Auch da kann man seit langem entnehmen, dass es mächtig brodelt.
Für Interessenten mal schnell der Link zur DPA-Meldung:
Lage in Thailand/ Bangkok
Man sollte hoffen, dass es einen möglichst unblutigen Verlauf nimmt, was aber wohl ein frommer Wunsch ist.

Brasilien – das ist nicht nur Rio!

 

Nachdem das Thema Brasilien und seine Landschaften angesprochen worden ist, will ich wieder einmal ein klein wenig dazu beitragen. Harry sagt, dass es die größten Höhenzüge im Staat Santa Catarina sind. Für mich war es eine supertolle Landschaft. Ja klar, ich hab ja die Alpen vor der Haustür, aber das lässt sich eigentlich gar nicht vergleichen. Wenn ich wählen könnte, also ich wüsste schon….

DSCF9521Es beginnt mit ganz normalen Straßen und kleinen Hügeln.

Auffällig immer wieder die Pinienbäume mit ihren charakteristischen Formen. DSCF9534  Dann steigert sich das ganze, ganz langsam, man merkt es eigentlich kaum, bis man irgendwann oben ankommt. Wie Harry auch sagte, touristisch erschlossen durch Verkaufsstände mit Getränken, Käse, Wurst und vielen Parkplätzen für Pkw. und Busse. Bilder davon lege ich jetzt nicht ein. Dafür aber von den netten Bettlern, die überhaupt keine Scheu zu haben scheinen. Immer bereit anzunehmen, was einem die Besucher reichen …

DSCF9559 Es sind Vertreter der Gattung Kleinbären, der Nasenbär. Sie sind so an den Menschen gewöhnt, dass man sie sogar streicheln kann, wenn man mag. Ich lasse das lieber, denn ein wenig Natürlichkeit sollte ihnen erhalten bleiben.

Nun ist man oben angekommen und kann über eine massive Steinbrüstung einen Ausblick genießen. Also der ist schon beeindruckend!

DSCF9545 Ein Ausblick der seinesgleichen sucht. Die Straße, welche man ja sehr gut erkennt, ging es dann in vielen Serpentinen entlang. Auch von dort hatte man immer wieder einen schönen Ausblick in Teile des Tales. Der Fahrer hat es nicht so gut, denn der muss immer darauf gefasst sein, dass ein Brummi um die Kurve hechelt und nicht unbedingt nur auf seiner Straßenseite ist.DSCF9595 Zum Glück hat man immer einen relativ guten Vorausblick auf die Strecke, wie man recht gut erkennen kann. Als wir dann am Ziel ankamen, machten wir eine Vesperpause. Überall sind s.g. Restaurants, in welchem man mindestens etwas zu trinken, aber meist auch leckeres zu essen bekommt. Am meisten gefallen mir ja die “ursprünglichen” Restaurants, die einheimischen Flair zeigen und nicht zu uniform europäisch sind. DSCF9622 Wir waren die ersten Tagesbesuchen und somit genug Platzauswahl – wählten aber unsere Tische im Freien. Vorher musste ich aber die Essenvorbereitung festhalten.

DSCF9625 klassischer HerdDSCF9627 und jetzt wird ein Buffet aufgebaut.

Leider mussten wir irgendwann auch wieder den Rückweg antreten. Ein Blick nach oben ließ einiges erahnen. Da kommt etwas auf uns zu! Dunklere Wolken, die auch gern mal ein kleines Unwetter mitbringen. Harry mag so etwas so gar nicht, also beschleunigter Rückzug angesagt. Ich habe es aber noch für einige Momentaufnahmen auf der Strecke nutzen können. Wollte schließlich – unter den Wolken – die Atmosphäre festhalten

DSCF9672da kamen wir her und verschwanden immer mehr im Dunst der Wolken.DSCF9670     DSCF9674 Wunschpause, um ein Relief zu fotografieren, dass uns schon auf der Hinreise aufgefallen ist. Darauf wurde die Besiedlung durch die Europäer dargestellt.DSCF9673 Und dann ging es aber schnell weiter. Wir mussten ja noch bis ganz oben und dann erwartete uns auf der anderen Bergseite ein total anderes Wetter….

DSCF9677 Zwar Wolken, aber eigentlich sieht es doch sehr ruhig aus. Also insgesamt kann ich eins sagen: Die ganze Reise war super schön und es reizt mich sehr, das alles noch einmal zu erleben. Mal sehen, wie es den Nasenbären geht und ob es immer noch das leckere Essen dort im Restaurant gibt. Über die Preise schreibe ich lieber nichts, denn da wird man echt verwöhnt und die sind mit unseren Preisen gar nicht zu vergleichen. Und sogar der Burger wird frisch zubereitet und schmeckt garantiert nicht so pappig, wie bei den hiesigen Fastfoodketten.

Österliche Nachgedanken

DSCF7505 So schön kann es auch in einigen Ecken Deutschlands sein. Hier ein Waldsee in der Nähe Berlins. Dort war ich über Ostern. Idyllisch ruhig, Sonne und ein paar kleine weiße Wolken überm See. Ganz so, wie man es braucht, wenn man sich erholen möchte.

DSCF7507 Erschrocken war ich von diesem Anblick. Warum? Weil das mal ein Sumpf war. Dieser ist ausgetrocknet, vermutlich weil in der Nähe ein riesiges Tagebaugebiet zu einem Erholungsgebiet umgestaltet wird. Dazu werden die Restlöcher geflutet und als Badeseen umgestaltet. das fehlende Grundwasser in der Nachbarregion scheint die “Umgestalter” nicht gestört zu haben. Schade!!!

DSCF7523 Um davon abzulenken, schnell einen Blick nach oben. Irgendwie reizte es mich ein wenig Natur abzulichten. Da es ein Naturschutzgebiet ist, findet man viele schöne Momente…

DSCF7515 DSCF7551 DSCF7545

DSCF7555 DSCF7632 man staune – ein Bunt- und ein Grünspecht hämmern am gleichen Ast.

DSCF7697 und wer kennt diesen Gesellen?!