ein toller Wochenbeginn…

Fünf Uhr morgends, alles schläft noch und ich .. stehe auf und schippe Schnee. Es hat in der Nacht noch einmal richtig zugelegt und somit weiß ich, dass genug Chaoten unterwegs sind, die zur gleichen Zeit wie immer los fahren…aber sich einen Sch… um die Straßenverhältnisse kümmern. Das sind dann immer wieder gefährliche Situationen und denen weiche ich gern aus. … Also es hat natürlich schon einer Schnee gefegt … aber nur ein kleines Fleckchen vor der eigenen Tür, nicht einmal den Weg und vor den Garagen sowieso keiner. Die Straßen dicht und noch kein Räumfahrzeug unterwegs. Na toll!

Es war wie erwartet. Obwohl sehr glatt, nichts geräumt und weiterer Schnee, rasten einige an mir vorbei. Ich konnte mir dann schlingernde und schlitternde Autos ansehen. Muss sagen, ich bin keine Schnecke, aber bei dem Zustand reichen auf Landstraßen auch Geschwindigkeiten unter der höchst zulässigen, um anzukommen. Ich hatte dieses Mal aber Glück und von den Überholern traf ich keinen wieder (ab und an kleben sie ja an Bäumen oder schauen wehmütig aus den Straßengräben hervor). Selbst habe ich gerade einmal 20 Minuten länger gebraucht. Bei meiner Strecke ist das akzeptabel. Und wie kann es anders sein… vor der Praxis auch alles weiß. Also noch einmal Schnee schieben. (Harry – ja, du hast es da besser und Volker auch. Animoticon )

Da ich aber genug Zeit eingeplant hatte, habe ich jetzt auch Zeit mir ein schönes Frühstück zu machen. Und allen, die es gerade noch vor sich haben wünsche ich einen rutschfreien Wochenbeginn und eine kurze Woche…ist ja bald Weihnachten.

Brasilien – nächster Teil

Während es hier gerade schneit, gestern die Temperaturen sogar bei minus 10 Grad waren, schaue ich gerade die Fotos meines Urlaubs durch. Ich finde dabei die Bilder von meinem Aufenthalt am Atlantik. Mal sehen, ob ich euch ein wenig die Stimmung herübergeben kann.

Wer Strand und Brasilien zusammensetzt, erhält meist Rio und Copacabana als Synonym heraus. Damit verbunden dann auch Menschenmassen und hohe Kriminalität. Rio war für mich sowieso nur Durchreisestation und somit kam ich weiter südlich zum Halten und auch wieder an den Atlantik. Unterkunftsprobleme hatte ich keine, denn eine gute Freundin der gastgebenden Familie (hallo Harry!) besaß dort ein wunderschönes Appartement, welches sie gerade nicht nutzte und uns zur Verfügung stellte. Zum Strand nur wenige Meter, schöner großer Balkon mit tollem Blick, was will man mehr? Ach ja, einen Strand! Nehmen wir den, der da ist. Schöner feiner heller Sand. Schauen wir zur einen Seite. Wow! Viele Kilometer nur Strand und Wasser. Andere Seite – das gleiche Bild. Und diesen langen Strand muss man sich mit nicht einmal 50 Leuten teilen. Denn mehr sind nicht da. Schließlich ist es ja auch erst Frühling und Temperaturen um die 30 – 35 Grad und Wassertemperaturen um 25 Grad laden die Einheimischen nicht gerade zum Baden ein. Mich schon! Und wer dann Hunger oder Durst hat? Ja, da ist es leider so, dass die Saison noch nicht begonnen hat. Somit muss man dann eine Straße weiter, um sich zu beköstigen. Aber dort kann man dann, je nach Geschmack und Geldbeutel, seinen Imbiss einnehmen.

Und jetzt noch ein paar Bilder dazu:

DSCF7648 5. Etage, Blick nach Süden. Wer will mehr?!

DSCF7635Blick vom Balkon

DSCF7884Spazieren am Strand….

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DSCF7679abends gibt es einen schönen Blick…

 DSCF7793  …auf leere erleuchtete Straßen

DSCF7702 Nein! Jetzt geht die Sonne auf, nicht unter.   DSCF7864

Oh du Fröhliche! … auch in Brasilien

 

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Dort, wo ich war findet man viele Zeichen, die erkennen lassen, dass die Bevölkerung sich aus Zugewanderten aus Europa zusammensetzt – natürlich nicht nur, aber doch schon merklich. Das Foto zeigt eine Damen(!)kapelle, die auf einer Weihnachtsveranstaltung in Brasilien Weihnachtslieder aus unseren Breiten vortrug. Nicht wundern, es ist keine Dame mit klassischem Damenbart, es ist nur einer ihrer Sänger 😉 Es war erstaunlich, wie ernst sie diese Lieder spielten. Auch bei anderen Gelegenheiten stellte ich immer wieder fest, dass man sehr stolz auf seine Wurzeln verwies.

Und an diesen Bilder sieht man, dass es dem Weihnachtsmann auch bei 35 Grad noch nicht zu warm sein dürfte, denn sonst würde er da in Badehose stehen. In der ganzen Stadt verteilt waren sie mit ganz unterschiedlichen Themen – mal als Lehrer, Handwerker u.a. – bekleidet verteilt.

DSCF9911DSCF9919 aber auch die Telefonzellen bekamen Weihnachtsmützen auf.DSCF0305 Was ich nicht zeige sind die Laternen und Lichterketten mit weihnachtlichen Motiven. Nachts erstrahlen die Straßen richtig schön im klassischen Lichterglanz. In allen Geschäften tummeln sich kleine Weihnachtsbäume und diverse Weihnachtsmänner. Und sogar, wenn man in die Stadt hinein- oder aus ihr herausfährt ist es weihnachtlich, denn das Stadttor ist mit einem tollen Lichterschmuck versehen.

DSCF0294 Und mit diesen Bildern möchte ich heute erst einmal schließen und euch allen einen schönen 3. Advent wünschen. Hier in Deutschlands Süden ist es gerade sehr kalt und seit 2 Tagen wieder durchgängig weiß…ach wie schön wäre es jetzt, wenn ich wieder in Brasilien sein könnte…träum, träum….

Brasilien – Weihnachten bei über 30 Grad

Wie versprochen beginne ich mit einigen Impressionen über meine Reise nach Brasilien. Thematisch passt das Thema Weihnachten auch dazu und noch so einiges dazu. Ihr werdet es lesen…

Wie in vielen Ländern wird zu Weihnachten kräftig geschmückt und ausgeputzt. Wenn man keine Tannenbäume hat, nimmt man eben, was da ist. Palmen gehen da auch gut, wie man sehen kannDSCF0221

DSCF0065 Oder man baut sich gleich einen kompletten Baum selbst – es sind übrigends alles leere Plastikflaschen! Womit ich beim nächsten Themenbereich lande. Mir ist aufgefallen, dass es ja in Brasilien kein Flaschenpfand gibt – übrigends wird auch Volker bei sich keines gefunden haben – und da scheint man sich zu überlegen, wie man die Bevölkerung vom einfachen wegwerfen des Leergutes abhalten könnte. Also wird das ganze – kaum verrottende Zeug – einfach verbastelt. Ich habe sogar im TV eine Sendung gesehen, wo aus leeren Plastikflaschen toller Designerschmuck hergestellt wird. Also alle Achtung!

Ach ja, Schnee ist in Brasilien auch Mangelware und da aber Weihnachten in einen Temperaturbereich jenseits der 30 Grad fällt, braucht man eben noch einmal Ersatz. Man nimmt einfach noch einmal Plastikflaschen und baut sich Schneemänner daraus. Eigentlich gar nicht mal so schlecht geworden, oder?DSCF0288 Sogar beleuchtet!DSCF0214

DSCF9844 ach ja, Kerzen gab es auch noch. Natürlich aus leeren Flaschen. Die erleuchtete Wand im linken Hintergrund ist übrigends ein echter – jetzt beleuchteter – Wasserfall. Schade, dass er im Bild nicht so gut zur Wirkung kommt.

Und demnächst in diesem Blog: es kommt der Weihnachtsmann … auch wenn alle dort schwitzen!

Urlaub und – leider – ein Ende

In Deutschland scheint sich langsam der Winter vorzubereiten, aber ich geniesse noch den Fruehling…bei ueber 35 Grad in Brasilien. Wenn ich ehrlich bin…ich moechte auch gar nicht tauschen Animoticon Heute eroeffnet hier der Weihnachtsmarkt. Koennt ihr euch einen Weihnachtsmann bei diesen Temperaturen vorstellen? Womoeglich in Badehose und umgeben von bikinibekleideten Rauscheengeln. Die Stadt hat auf jeden Fall seit Tagen kraeftig arbeiten lassen und ausgeschmueckt. Es sieht bereits sehr gut aus. Bin gespannt, wie es dann beleuchtet aussehen wird. Ein paar Fotos kommen dann irgendwann auch in den Blog. Aber erst spaeter.
Jetzt gibt es nur ein paar Bildchen fuer zwischendurch.
Hier koennt ihr einen Blick weit ins Land werfen. Und einen der kleinen Bettler, die immer wieder Reisende zu "milden Gaben" animieren.
Ich gehe jetzt in den Pool baden und denke dabei evtl. ein wenig an die unter dem deutschen Vorwinterwetter leidenden Blogger Smiley mit geöffnetem Mund