Also da möchte man auch”auf den Hund kommen”

Die reichsten Tiere Foto: Imago

“Nicht jeder Schäferhund begnügt sich damit, einfach nur durch den Garten zu tollen. Schäferhund Gunther IV. kann über seine stöckchenjagenden Artgenossen nur müde lächeln: Seine Angestellten verwalten ein geschätztes Vermögen von 140 Millionen Euro für ihn. Das erbte er vom adeligen Frauchen Karlotta Liebenstein. Ein Hund brauch ja nicht viel zum glücklich sein. Gunther IV hat sich statt einer neuen Hundehütte eine von Madonnas Villen eingerichtet.”

Diesen Beitrag habe ich bei MSN-Nachrichten gefunden. Nun kann man sich Gedanken darüber machen, welchen Wert haben die ihn umgebenden Menschen gehabt, dass diese Karlotta Liebenstein ihr Vermögen an den Hund gegeben hat?! Mir würde nie im Leben einfallen, ein Vermögen – egal wie groß – einem Tier zu vermachen. Liegt aber sicher daran, dass ich keine Probleme habe, mich mit dem Menschen abzugeben 😉 und Tiere nicht als Ersatz herhalten müssen.

eine Palme in der Nacht…

Gestern war es nun endlich wieder richtig schön sommerlich. Sonne satt und keine Wolken. Das einzige, was mächtig gestört hat ist, dass in der Nachbarschaft seit mehreren Wochen Wintervorbereitungen getroffen werden. Dort liegen Baumstämme und Holzbohlen bereit, um jeden Tag in mehreren Stunden mittels Handkettensäge zerkleinert zu werden. Entweder handelt er mit dem Holz oder er erwartet die nächste Eiszeit. Zumindest wird es heute ruhiger sein, denn… da hier alle fleißige Kirchgänger sind, wird endlich einmal Ruhe sein. Wenigstens den Sonntag kann man dann ausspannen.

Ach ja, die Überschrift zu diesem Blog – gestern als es schon dunkel war knallte es plötzlich mehrmalig. Tagsüber war die Feuerwehr bereits einige Male ausgerückt, also nachsehen, was nun schon wieder passiert ist. Und dabei habe ich dann dieses Foto geschossen.

eine “Palme” am Ende des Ortes leuchtet in der NachtDSCF6185

Ich weiß nicht was es für eine Feier war, aber man hörte noch ein ganze Weile das Rufen aus dieser Ecke. Die Aufnahme habe ich ohne Stativ geschossen, deshalb ist nicht alles richtig scharf. Anschließend versuchte ich noch den Sternenhimmel einzufangen, aber… keine Chance. Da kann man wieder einmal sehen, dass der Bereich, den wir mit den Augen sehen viel größer ist, als der, den wir mit der Kamera einfangen können. Ich weiß aber, dass auch das geht. Allerdings nur mittels Stativ und minutenlanger Belichtung. Irgendwann versuche ich es sicher wieder.

Zeit für einen kleinen Spaziergang

Was macht man am besten, wenn man etwas Zeit hat und das Wetter schön ist? Einen kleinen Spaziergang!

So bin ich Gestern Mittag mit der Kamera Richtung See spaziert.

DSCF6160 Vorbei an Apfelplantagen, wo ich mich überzeugen konnte, dass sicher wieder für meinen frischen Apfelsaft reichen wird. Speiseäpfel wird es wohl durch die Gewitter weniger geben. Viele Äpfel haben dabei kleine und größere Schadstellen, die der Handel bemängelt.

Der Mais ist auch bereits übermannshoch und viele Wiesen gemäht. Dabei wüßte ich gar nicht, wer das Heu benötigt. Hier gibt es eigentlich kaum Kühe. Natürlich haben hier einige Pferde. Aber ob die Heumengen nur für diese sind? DSCF6161

Als ich dann am See angekommen bin, sehe ich schöne Wolkenbilder, die man eigentlich festhalten sollte. Nur was sagt mir meine Kamera? Ich hätte doch Ersatzakku mitnehmen sollen.

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Somit verabschiedete sich dann die Kamera und ich habe mir nur noch einfach so ein wenig am See umgesehen. Alle Bänke waren belegt, Touristen über Touristen. Und im Wasser ein nicht so appetitlicher Anblick…..eine Wasserleiche (zum Glück nur eine Ratte). Es hätte auch anders sein können, denn in jedem Jahr gibt es Tote. Mal sind es Taucher, die sich überschätzten, mal Schwimmer. Der See ist in seiner Länge ja auch über 50km und an der tiefsten Stelle über 250m tief. Das sollte man nicht unterschätzen.

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Ins Wasser gefallen…oder auch nicht

Wochenende – Zeit mal wieder die Umgebung in etwas größerem Radius zu erkunden. Also Sachen gepackt, rein ins Auto und los gehts. Zumindest bis zur Autobahn, denn dort landet man schon im Stau. Ursache…unbekannt. Am Ziel angekommen, blickt man nach oben und stellt fest, dass man sich den weiteren Weg schenken kann.

DSCF6074alles in den WolkenDSCF6073

Der Wetterbericht beginnt auch schon zu warnen. Gewitter, abrutschende Hänge und teilweise Überschwemmungen. Na super!

Also wieder rein ins Auto und sich daran erinnert, dass doch da unterwegs Plakate hingen. Irgendwo ist ein Zirkus. Fragt man doch einfach mal die Einheimischen…aber die wissen auch nicht so richtig, wie die nächste Straße heißt. Jaja, man wohnt eben zu Hause und kennt sich nicht aus. Ein wenig suchen und dann doch gefunden.

DSCF6083 Ein kleiner Familienzirkus aus München – so sagen es die Autokennzeichen. Man sieht ein paar Tiere im Nachbarzelt und lässt sich einfach überraschen. Wobei ich sagen muss, dass man sich an die Eintrittspreise auch erst gewöhnen muss. Ja klar, sie müssen auch alles davon bezahlen, Futter (allein 250€ pro Tag), Standmiete, Kraftstoff, Lebensunterhalt – reich werden sie sicher nicht damit. Aber sie haben Glück. Das Zelt ist bis so ziemlich auf den letzten Platz gefüllt. Bestimmt auch ein nicht immer üblicher Zustand. Obwohl in der Zwischenzeit draußen ein mächtiges Gewitter niedergeht – die Wassermassen kommen der Arena gefährlich nahe, unter uns ist ein kleiner See zu bewundern – sehen wir neben einigen Dressuren, nette artistische Kunststückchen. Ich fühle mich zumindest an ferne Kindertage erinnert und wie schön es doch war, wenn ein Zirkus in die Stadt kam. Ich gönne es den heutigen Kindern dies auch ab und zu noch kennenzulernen. Es fehlt ihnen sonst etwas.

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DSCF6147Akrobatin, die ein wenig mit Feuer jongliert

 DSCF6150 der Zirkuschef und seine Familie – die Kinder haben (bis auf den Allerkleinsten) in verschiedenen Rollen am Programm teilgenommen, als Clown, Dresseur, Schlangenkünstlerin, Ansager

Ich habe auf jeden Fall wieder einmal merken können, dass man bei diesen Aufnahmen ziemlich schnell an die Grenzen der Fotografie kommt – es sei denn, man nutzt weitere technische Hilfen, aber das wollte ich nicht.

Der Wahnsinn beginn schon wieder

Wenn man den Medien glaubt – ich mach es sowieso nie – ist Deutschland eine s.g. Fußballnation (was ist das eigentlich?). Zur Zeit überschlagen sich die Medien in Berichten zur beginnenden Fußballsaison. Einige interessante Dinge sind schon mit dabei, andere gehen mir total am A… vorbei. Der öffentlich rechtliche Medienbereich im TV rühmt sich, dass er jetzt noch mehr Fußball überträgt. Sogar bis zur 3. Liga. Ich würde vorschlagen, die sollen gleich noch einen extra Kanal aufmachen, wo es nur noch Fußball bis zur Dorfmannschaft gibt – aber bitte mit einer Möglichkeit diesen Kanal auch komplett zu sperren – würde ich sofort tun. Da es solche informativen Berichterstattungen natürlich nicht umsonst gibt, benötigt man sicher demnächst wieder einmal höhere Gebühren. Naja, alles nur wegen des Medienauftrags, der vorsieht, dass man Sender braucht, um die Bevölkerung allgemein über alles wichtige zu informieren und einen Gegenpol zu kommerziellen Sendern zu haben. Also, wer glaubt immer noch an Märchen…. der glaubt auch an so etwas Animoticon Ich fordere eine komplette Berichterstattung zu den Wettkämpfen der Sportangler, der Armdrücker, der…. also wenn schon, dann bitte für alle!
Wir haben übrigens in Deutschland fast 200 öffentlich rechtliche Sendeanstalten! Die muss man auch unterhalten können und bezahlen, egal, ob sie was zu sagen haben oder nicht.
Ach ja, wußtet ihr, das die Spielergehälter (sehr viel) mehr als eine halbe Milliarde Euro betragen? Bitte schön, nur die Spieler in Deutschland betreffend!!! Warum kann ich mein Hobby nicht auch so zum Beruf machen und dann solche Geldmengen damit einfahren? OK, noch ein paar Gegenargumente, weshalb es notwendig ist, die Spieler so zu bezahlen – sie geben alles für die Belustigung der Massen, haben nicht einmal Zeit einen Beruf zu lernen. Nach ihrer Kariere sind die meisten zu nichts zu gebrauchen, nichts gelernt, nicht intelligent genug mehr als Ball spielen zu können – also… Man braucht sie, um die Bevölkerung zu unterhalten, damit sie sich nicht mit wichtigeren Dingen des Lebens beschäftigen – haben schon die ollen Römer erkannt und "Brot und Spiele" ins Leben gerufen. Ein paar Gladiatoren haben sich die Zähne eingeschlagen und schlimmeres – im Gegenzug waren die Leute ruhig und haben sich nicht gegen ihre "Obrigkeit" gerichtet. Ist das heute auch angestrebt? Animoticon
Ich bin vermutlich einer der Wenigen – wenn es eben nach der Statistik geht – die sich so überhaupt nicht für Fußballspiele interessieren. Merkt man wohl auch aus meinen Zeilen Smiley mit geöffnetem Mund Ich kann mit meiner Zeit besseres anfangen, als mit einer Bierpulle vor dem TV zu sitzen und in ihn hineinzugröhlen, was der Schiri doch für eine Pfeife sei.
Viel Spaß euch allen – ob mit oder ohne Fußball – und ein schönes Wochenende Fußball …. Krankes Smiley

Sommerzeit = Flaute im Netz oder?

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damit es nicht zu ruhig wird und man vielleicht den ganzen Blog schließt, bringe ich mal wieder ein paar Zeilen.

Ich lebe ja in einer Gegend, die im Sommer mit Touristen überschwemmt wird. Das kann manchmal doch ganz schön lästig werden. Wenn ich mit dem Auto zu Patienten unterwegs bin und vom Grundstück herunter will, dann stehe ich und stehe und stehe… keine Chance. Die Autokarawane, die an mir vorüberzieht ist ohne Ende und kaum einer ist so nett und lässt einen mal schnell herein. So müssen eben die Patienten länger warten. Dabei wäre es kein Problem, denn die anderen Autos stehen anschließend sowieso noch viel länger im Stau. Pünktlich zu Saisonbeginn hat irgendeine Regierungsstelle wieder Geld freigegeben und man konnte sich eine neue Straßenbaustelle leisten. Diese erzeugt einen Rückstau von vielen Kilometern. Aber so etwas findet sich derzeit nicht nur am Bodensee, sondern auch vor Stuttgart. Das Ergebnis dort, wo man sonst nur wenige Minuten brauchte, sind mehrere Stunden in der gestauten Kolonne. Ich denke, dass man mit dem Fahrrad oder einem geklauten Pferd schneller wäre. Und passend dazu eine statistische Erhebung, die doch tatsächlich festgestellt haben will, dass durchschnittlich über 50 Wochenstunden auf den Autobahnbaustellen gearbeitet werden soll. Mich würd interessieren, wie die das berechnen. 10 Leute á 5 Stunden auf einer Baustelle ergibt dann wohl 50 Arbeitsstunden :-))

Für alle, die sich jetzt in den Blog verirrt haben und meine Zeilen lesen, wünsche ich einen schönen Sonnentag, ohne Staus und ohne Stress!