Zeit

Manchmal hat man wenig Zeit für… anderes. Also muss man sich einfach aufs Wesentliche beschränken ;-) Die Woche war wieder ordentlich mit Arbeit vollgestopft, also sollte man sich das Pfingstwochenende entsprechend gut erholen. Außerdem stand heute sogar in der Zeitung, dass sich in diesem Bundesland die Leute am wenigsten Zeit fürs Ausspannen nehmen. Ob das so stimmt? Ich weiß es nicht. Habe heute unterwegs einen Berufsurlauber getroffen. Hat es geschafft eine Frühberentung aus dem öffentlichen Dienst heraus zu erhalten. Und ist schon seit einigen Jahren “vollberuflich” mit Erholung beschäftigt. Ich äußere mich lieber nicht über die Rechtmäßigkeit dieses Zustandes, da ich den Hintergrund recht genau kenne. Ich genieße es lieber, dass ich neben der ausfüllenden Arbeit meine freie Zeit verdient habe.

Und in dieser freien Zeit schaue ich mich dann ganz gern in der Natur um und finde dabei doch ab und an nette Motive für ein Foto…

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IMGP7914 da kann man herrlich spazieren, leider fand ich die gesuchten Adonisröschen nicht mehr vor…ich war zu spät dran

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Und jetzt wünsche ich allen Blogbesuchern ein schönes Pfingstwochenende!

Brasilien – der xte Teil

Heute mal wieder ein kleiner Einblick in Brasiliens Tierwelt. Weiß jemand, was ein Teju ist? Sicher nur die, welche Fachleute sind. Ich habe sie in Brasilien häufig sehen können. Sie sind beeindruckend, gehören zu den Echsen und können wohl Längen bis 1,5 Meter erreichen (habe ich nachgelesen) und sind ausschließlich in Mittel- und Südamerika beheimatet. Wenn man bedenkt, dass die Echsen, die wir hier in Europa kennen doch recht flink und scheu sind, dann ist es etwas sehr anderes, wenn man Tejus begegnet. Ja klar, hier sind sie meist 10 bis 20 cm klein. Dort wahre Riesen. So richtig menschenscheu sind sie auch nicht … obwohl sie auch auf der Speisekarte zu finden sind. Schade eigentlich! Außerdem ist es wohl so, dass wo Teju sind, sich Schlangen rar machen. Auch ein Vorteil für manche, wenn man keine Schlangen mag. Nun hatte ich auch einen Grund dafür, dass mir nie eine Schlange vor die Linse kam…

IMGP3280 nein, das ist nur eine Eidechse ;-) an den Wasserfällen erwischtIMGP3389 IMGP3472 aber das ist ein Teju, ein Bänderteju aus dem Pantanal

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und diesen Burschen bekam ich ganz nah zu erleben

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IMGP3934 er war wohl auch neugierig und war nur wenige Zentimeter vor mir…ob er wohl die Linse aus Spiegel nutzte? Vielleicht etwas eitel? ;-)

Spielerei mit der Technik

Wenn man sich eine Weile mit dem Fotografieren beschäftigt und ein wenig mehr als Knipsen beherrscht, beginnt man irgendwann auch Herumzuspielen. Man probiert Einstellungen aus, wundert sich über nicht erwartete Ergebnisse und versucht es immer wieder. Irgendwann legt man sich auf einige Standards fest. Geht ja auch kaum anders, um nicht nur noch zu experimentieren. ;-)

Ich arbeite gern mit verschiedenen Bereichen der Tiefenschärfe und Kontrasten. Manches Mal bin ich dann selbst von zufälligen Ergebnissen überrascht. Aber das soll ja auch so sein, sonst wird es langweilig.

Letztens sah ich eine nette Möglichkeit Regentropfen besser einzubeziehen. Man nahm einfach eine Glasscheibe und fotografierte durch sie hindurch. Die Scheibe bekam so dosiert ihr Wasser und die Tiefenschärfe wurde entsprechend variiert, dass es ganz interessante Ergebnisse gab. Man muss eben nur auf die Idee kommen.

IMGP7401 den Hintergrund kann man schön wegverschwimmen lassen

IMGP7570 IMGP7584 konzentriert auf wesentliches

IMGP7566  so wirkt es nicht so langweilig

IMGP7574 IMGP7575 nur ein paar Zentimeter verrutscht und schon ist es etwas anderes

IMGP7583 scharfer Kontrast auf die Äste gelegt

Die Fotos sind heute nur “Muster” und nicht unbedingt die besten Motive. Aber so sieht man hoffentlich, was ich jeweils meinte ;-)

Wenn es dunkel wird…

Ja, wenn es dunkel wird, packt man doch eigentlich seine Fotosachen zusammen und zieht Richtung Heimat. Mir war aber danach wieder einmal auszuprobieren, wie weit ich mit der normalen Technik komme. Also nichts weiter wie Kamera und Objektiv, kein Stativ, kein Blitz.

Lange Belichtungszeiten kann man so ja eigentlich auch gleichsetzen mit Wackelbildern, wenn kein Stativ dabei ist – ich wollte es dann doch probieren. Hauptsächliche Einstellungen waren AV und TV – die Automatik blieb außen vor. Besonders reizvoll, es war recht windig und somit viel Bewegung auf dem Wasser des Bodensee. Die Sonne brachte beim Untergehen auch noch ein paar Strahlen und die Wolken waren auch recht passabel.

Das kam dann heraus:

IMGP7534 die Lichter der Sturmwarnung geben ein wärmendes Licht

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IMGP7544 na ja, die Lampe war doch zu hell

IMGP7548 hier war ich doch überrascht, denn es war eigentlich schon dunkel und trotz Freihandaufnahme nicht sonderlich unscharf

IMGP7552 zum Glück kam gerade kein Zug ;-)

IMGP7555 jetzt wird es doch kritisch, denn hier musste ich schon ganz schön lange ruhig halten

IMGP7458 der Säntis im Abendrot

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Traditionen am See

Heute mal wieder etwas aus dem Bereich Kultur – letztes Wochenende fand in Nonnenhorn das Schäfflerfest statt. Was ist das? Wusste ich auch nicht, also informieren!

Der Schäfflertanz ist ein auf das Pestjahr 1517 zurückgehender Tanz. Mit ihm wollten Münchner Schäfflergesellen nach 7 Jahren Pest die verschüchterte Bevölkerung wieder aus den Häusern locken. Der bayerische Herzog Wilhelm IV. ordnete darauf an, dass der Tanz auch in Zukunft von den Schäfflern aufgeführt werden sollte. Ab 1830 verbreitete sich dieser Brauch durch wandernde Schäfflergesellen außerhalb München, die diesen Brauch nun in verschiedene Ort in den altbayerischen Raum trugen.

Seit 1846 wird der Schäfflertanz alle 7 Jahre in Nonnenhorn präsentiert. Natürlich gehören dazu die entsprechende Tracht und spezielle Figuren, die getanzt werden – Schlingtour, mittlere und große Krone, Pavillon, Gartenlaube, Schnecke, Kettentour – alles nach strengen Regeln und angeleitet durch einen “tonangebenden” Tänzer mit Flagge. Dieser gibt jede Wendung, jeden Wechsel mit einer kleinen Flagge bekannt. Auf der einen Seite wirkt dieser Tanz recht steif, was eben der Tradition geschuldet ist, andererseits eine interessante Art des Tanzens.

Neben einigen Tausend Zuschauern natürlich die Ehrengäste – Bürgermeister der angrenzenden Orte, Abgeordnete und Sponsoren (incl. Schöheitspapst Prof. Dr.Dr. Mang aus Lindau nebst Gattin). Sogar das Wetter hielt sich zurück und wartete mit dem Regen. ;-)

IMGP7165 das Vorausfahrzeug beim Einmarsch durch den Ort

IMGP7172 die Bühne stand im Wasser, also suchte man sich seinen Platz direkt am Ufer

IMGP7181 natürlich darf die begleitende Musik nicht fehlen

IMGP7190 allen voran die TraditionsfahneIMGP7191 IMGP7194

IMGP7210IMGP7398 ein zugehöriges Fass des zu trinkenden aktuellen Müller-Thurgau-Weins

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Und so werden die Figuren gebildet/ getanzt…

 

IMGP7332 natürlich per Extratribüne anwesend – die Ehrengäste :-D

Aber wenn ich ehrlich bin…meine Musikrichtung wird es wohl eher nicht. Es war trotzdem interessant.

Brasilien – die nächste Einstellung

Nachdem ich das Thema ein wenig habe ruhen lassen, kommt heute wieder einmal ein wenig dazu.

Die Tierwelt Brasiliens ist nun einmal sehr vielfältig. Gerade, wenn man auch noch die Fotografie als Hobby betreibt, entwickelt sich eine Art “Jagdtrieb”. Man möchte vieles sehen und im Bild festhalten. Und wenn man dann dabei ist, spürt man auch schnell die Grenzen des Machbaren. Mal sind es die Lichtverhältnisse, mal reicht das Zoom nicht aus, dann wieder sind die Speicherkarten zu langsam, um Schnellschüsse in Massen zu bannen. Was bleibt? Man nimmt das Mögliche und macht daraus das Machbare. ;-)

Eine dieser Situationen war dann, als ich Kolibris fotografieren wollte. Zum einen muss man sie entdecken, dann gerade die Kamera schussbereit haben. Man muss sich vorstellen, sie huschen zwischen dem Grün hin und her, dabei entsteht ein seltsamer Ton – so eine Art brummendes Surren. Das sind ihre schnell schlagenden Flügel. Ab und an halten sie plötzlich mitten im Flug an und verharren in der Luft. Na klar, jetzt erwische ich ihn! Nix da, weg ist er schon wieder. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Bilder ich nun habe, wo mal ein Kopf, mal ein Schwanz und dann wieder einmal gar nichts mehr zu sehen sind.

Aber irgendwie habe ich dann doch einige brauchbare Fotos bekommen.

Natürlich hätte ich auch Kolibris an künstlichen “Futterstellen” fotografieren können. Das sind dann mit Zuckerwasser gefüllte Flaschen, die aufgehängt werden. Aber so etwas macht dann doch keinen richtigen Spaß. Lieber sind mir dann ein paar verpfuschte Bilder und dafür das Erlebnis, die Vögel in ihrer natürlichen Umgebung erlebt zu haben.

Und falls jemanden das technische interessiert: Pentax K-x, Tamron 28-300, ISO 800 und 1/250sec, f6,3 ;-)

es geht ins Wochenende

Freitag, der letzte Arbeitstag und dann rein ins Wochenende! Langsam passiert wieder etwas am See, noch nicht saisongemäß, also auf jeden Fall ruhiger ablaufend. Beginnt erst die Saison, dann heißt es nur noch, sich durch die Massen kämpfen oder…einen etwas größeren Bogen um das Ufergebiet zu machen. Somit kann man jetzt noch die Gegend als solche genießen…

IMGP7143 Straße zum See – ohne Autos und Massen von Fahrradfahrern , die es dann schaffen werden, dass es ziemlich hektisch wird – schade eigentlich.

 

IMGP7153 hier werden dann Menschenmassen geduldig auf das An- und Ablegen der Schiffe warten.

IMGP7156die Pilze habe ich auch gerade entdeckt – die werden aber sicher kaum gesucht werden ;-) Sind die überhaupt essbar?

In der Hoffnung, dass es nicht allzu nass wird, wünsche ich Euch ein schönes und vor allem erholsames Wochenende.

Heute braucht man bunte Eier

Warum? Na weil man die weißen bestimmt nicht finden wird…es schneit!

IMGP7129 Als ich gerade aus dem Fenster sah, geplant hatte ich eine Radtour, da wusste ich, dass mein Plan nicht aufgeht. Der Schnee wird heute noch eine ganze Weile da sein. Jetzt fällt er immer noch in dicken Flocken. IMGP7123 Ein kleiner Trost – mein Oleander sieht somit wenigstens nicht mehr ganz so vertrocknet aus ;-)

Gestern hatte ich noch diesen Blick:

IMGP7029 IMGP7044 IMGP7048 IMGP7099 Alles schön bunt und auch schon recht warm – zumindest in der Sonne. Leider konnte man erahnen, dass es anders kommt.

IMGP7094 Über die Alpen schob sich etwas herüber… na ja, heute dann wieder Winter. Geh ich eben Rodeln :-D

Wo sind denn nun die Eier???

Und wer bringt sie? Und da stellt sich mir doch auch die Frage, sind die Bio oder aus Bodenhaltung? Ich hoffe doch sehr, dass Kollege Osterhase peinlich genau darauf achtet und sich über die Medien auf dem Laufenden hält.

Beim Einkauf – schon fast eine Qual, weil einige wohl denken, dass es nach Ostern nichts mehr zu kaufen gibt – war es nett von der Firma Lindt einen Stand zum Verkosten mitten auf meinem Weg zu postieren. Natürlich habe ich Verkostet ;-) Wüßte allerdings nicht, dass Trüffel so viel Alkohol enthält. Hat aber trotzdem geschmeckt. Innerlich lachen musste ich, als eine Frau sich gleich mehrere Eier einpackte, um ihre Kinder zu beschenken. Sie hat vermutlich unter Verkosten etwas missverstanden. Tja, so unterschiedlich gehen die Leute an die Sache.

Bei den bereits gekochten und gefärbten Eiern habe ich immer eine ziemliche Abneigung. Liegt es daran, dass es mir einfach zuwieder ist, wenn man nicht einmal mehr selbst die Eier bunt macht? Oder liegt es daran, dass ich keine harten Eier mag? Aber es müssen ja Leute diese Eier kaufen oder etwa nicht? Was macht man dann damit? Vielleicht im Laden verstecken und sich krumm lachen, wenn Kinder sie finden?

Wenn ich gerade nach draußen schaue, dann hoffe ich auf Wetterbesserung, denn seit früh regnet es ordentlich. Da werden doch die Hasen nass! Also an die Kollegen da oben: Wasser aus!!!

IMGP1295 ein echter Hase – kein Kaninchen

IMGP1488 gestresstes Hängeohr – sicher bereits zum Eier legen verpflichtet ;-)

Ich wünsche Allen erst einmal ein schönes und möglichst auch trockenes Ostern!

Fischers Fritz fischt frische Fische…

Dieser Spruch kam mir in den Sinn, als ich am Bodenseeufer bei Lindau unterwegs war und die fischefangenden Vertreter der menschlichen Spezi sah. Leider konnte ich nicht einfangen, wie eine Möwe sich etwas irrte und einem Haubentaucher hinterher wollte. Die Möwe hatte wohl etwas geschlafen und nicht mitbekommen, wem sie folgen wollte.

Derzeit ist das Wasser sehr klar und man kann den Grund sehr gut erkennen, incl. einiger Hinterlassenschaften, wie diesem gesunkenen Boot. Ob das keiner vermisst?

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IMGP6927 hier fand sicherlich die Besprechung statt, um zu klären, wie denn jetzt welcher Fisch zu fangen sei ;-)

IMGP6952 lieber vom Boot aus?

IMGP6961 oder klassisch mit nassen Füßen?

IMGP6941 unbeeindruckt und mit sich beschäftigt

Ich habe gerade die Wetterankündigung für die nächsten Tage hier – noch einmal Schnee bis zu 30cm. Na ih! Ich denke, es wird Frühling und dann so etwas. Ostereier im Schnee suchen, na super!